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Nördlingen

13.12.2020

Auch die Störche im Ries bleiben jetzt zu Hause

Das Nest bleibt inzwischen ständig das Quartier der Störche: Auf dem Brot- und Tanzhaus verbringen die Vögel aktuell auch den Winter, sie kommen mit der Kälte gut zurecht.
Bild: Heidi Källner (Archiv)

Plus Auf den Dächern und Wiesen im Ries kann man Störche auch im Winter beobachten. Wie sie es schaffen, das ganze Jahr in Mitteleuropa zu bleiben.

Meistens stehen die Störche den ganzen Tag bis zum Einbruch der Dämmerung auf den Goldbachwiesen. Trotz Kälte und Schmuddelwetter: Das Nördlinger Traditionspaar aus dem Nest auf dem Brot- und Tanzhaus, es macht einen ganz zufriedenen Eindruck. Schneefreie Stellen geben manch essbares Leckerli frei. Dort, auf ihrem Platz, bewegen sie sich wenig, um in der kalten Jahreszeit wenig Energie zu verbrauchen.

Auch in unseren Breiten können Störche überwintern. In der Regel kommen sie sehr gut mit der kalten Witterung klar, sind auch noch in der Lage, genügend Futter zu finden. Wenn Bodenfrost und eine geschlossene Schneedecke die Nahrungssuche für lange Zeit unmöglich machen, treten sie zwangsläufig noch die Reise in mildere Zonen an – etwa an den nicht so weit entfernten Bodensee.

Störche im Ries überwintern inzwischen in Deutschland

Aber frieren? Nein. Die Vögel, die auch als Glücksbringer gelten, sind in der glücklichen Lage, sich die Füße im eigenen Gefieder wärmen zu können. Dem Storch als Großvogel macht die Kälte zudem kaum etwas aus. Er kann die Wärme wesentlich besser speichern als die kleinen Vögel. Und selbst den kleinen Meisen und Spatzen gelingt es, jährlich in unserer Region zu überwintern. So sind auch im Ries inzwischen ganzjährig Störche zu sehen.

Die großen Schreitvögel sind zudem durch ihr Gefieder bestens vor Kälte geschützt. Auch Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt überstehen sie gut. Störche haben durchblutete Schnäbel und Beine, die sie in 30 Sekunden auf 45 Grad aufheizen können. Selbst im Schnee haben sie deshalb ständig warme Füße.

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