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Entscheidung

24.05.2019

Auch im Ostalbkreis wird gewählt

Kommunalwahlen bei den Nachbarn in Baden-Württemberg

Neben der Europawahl finden am kommenden Sonntag in den 1001 Städten und Gemeinden Baden-Württembergs Kommunalwahlen statt. Dabei werden die Zusammensetzungen der Ortschafts- und Gemeinderäte sowie der Kreistage für die kommenden fünf Jahre bestimmt. Auf kommunaler Ebene darf in Bayerns westlichem Nachbarbundesland bereits ab dem 16. Lebensjahr gewählt werden.

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Der Landrat des Ostalbkreises, Klaus Pavel, ruft die Bevölkerung auf, zum Wählen zu gehen. Die Entscheidungen, die im Kreistag und in den Gemeinde- und Ortschaftsräten getroffen würden, hätten unmittelbare Auswirkungen auf das tägliche Leben“, sagte der Landrat in seinem Wahlaufruf. Wie üblich sind die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Zur Wahl des Ostalb-Kreistages, der seinen Sitz in Aalen hat, ist der Landkreis in acht Wahlkreise mit fest zustehenden Sitzen eingeteilt. Sie setzen sich folgendermaßen zusammen: Wahlkreis I Aalen (14 Sitze), Wahlkreis II Schwäbisch Gmünd (zwölf Sitze), Wahlkreis III Ellwangen (fünf Sitze), Wahlkreis IV Region Virngrund (sechs Sitze), Wahlkreis V Härtsfeld-Ries (sechs Sitze), Wahlkreis VI Abtsgmünd, Leintal, Frickenhofer Höhe (fünf Sitze), Wahlkreis VII Albuch-Rosenstein (acht Sitze) sowie Wahlkreis VIII Schwäbischer Wald, Lorch, Waldstetten (acht Sitze). Die Sitzzahl im Kreistag beträgt somit 64. Durch Ausgleichsmandate kann sich die Sitzzahl erhöhen.

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In der zu Ende gehenden Wahlperiode 2014 bis 2019 verfügten im Kreistag des Ostalbkreises die CDU über 31 Sitze, die SPD über 14, die Freien Wähler über 13, die Grünen über acht, FDP und Linke über jeweils zwei und die AfD über einen Sitz. Beobachter rechnen damit, dass bei der Wahl am Sonntag die Grünen deutlich zulegen werden, die Christdemokraten in etwa ihre Sitzzahl halten können und die SPD Stimmeneinbußen hinnehmen muss. Nicht ausgeschlossen werden zusätzliche Mandate für die AfD.

Aus den württembergischen Riesgemeinden saßen in den vergangenen fünf Jahren die Bürgermeister von Riesbürg und Kirchheim, Willibald Freihart (Freie Wähler) und Willi Feige (CDU), im Kreistag.

Kreisräte aus Bopfingen waren Bürgermeister Gunter Bühler (CDU) und Stadträtin Carola Merk-Rudolph (SPD). Beide kandidieren wieder. Feige hat auf eine erneute Bewerbung verzichtet. Freihart bewirbt sich dagegen um ein weiteres Mandat.

Für den Kreistag antreten werden auch die Ortsvorsteherin von Benzenzimmern, Ilse Weber, auf der SPD-Liste und der Pflaumlocher Ortsvorsteher, Julian Schwarz, für die CDU. Der Landrat wird in Baden-Württemberg, anders als in Bayern, nicht im Rahmen der Kommunalwahlen und auch nicht von der Bevölkerung gewählt. Dies bleibt im „Ländle“ den jeweiligen Kreistagen vorbehalten. Die Amtszeit des amtierenden Landrats im Ostalbkreis, Klaus Pavel, endet nach 24 Jahren im September 2020. Er hat bereits erklärt, nicht wieder anzutreten.

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