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Auhausen

05.12.2019

Auhausen: Georg Beyhl rückt im Gemeinderat nach

Bürgermeister Weiß (links) bei der Vereidigung des Gemeinderats-Nachfolgers Georg Beyhl senior.
Bild: Robert Kaußler

Dem Gremium wird außerdem ein Bodendenkmal im Baugebiet „Bahngarten“ in Dornstadt vorgestellt.

Vier Monate vor der Wahl eines neuen Gemeinderates musste es im Kommunalgremium der Gemeinde Auhausen einen Wechsel geben: Nach dem für die gesamte Gemeinde schmerzlichen Verlust des langjährigen Gemeinderatsmitglieds Hermann Loacher ist Georg Beyhl senior als Listennachfolger zu Beginn der jüngsten Sitzung von Bürgermeister Martin Weiß vereidigt worden. Der 1957 in der Gemeinde geborene Georg Beyhl ist nicht nur als Unternehmer bekannt.

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Er hat in 18 Jahren als Schützenmeister wesentlich am örtlichen Vereinsleben mitgewirkt. Mit dem Diensteid, den das neu ernannte Gemeinderatsmitglied Beyhl auf das Grundgesetz und die Verfassung schwor, war er auch berechtigt, sofort an den Beratungen und Beschlüssen mitzuwirken.

Die Tagesordnung der Sitzung bot eine erste Gelegenheit, nachdem der Bebauungsplan des jüngsten Baugebietes „Bahngarten“ im Gemeindeteil Dornstadt vorgestellt wurde. Nach den Ausführungen kommt bei dieser Maßnahme erschwerend hinzu, dass Johann Tolksdorf vom Landesamt für Denkmalpflege zwischenzeitlich das Vorhandensein eines Bodendenkmals aus römischer Zeit in dem geplanten Areal bestätigt hat. Folglich werden die Erschließungsarbeiten von Mitarbeitern seiner Behörde zu begleiten sein.

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Die Sanierung des Abwassernetzes ist dringend nötig

Unter den alternativ möglichen Erschließungsgrößen des Baugebietes ist mit großer Mehrheit für eine Ausschreibung der Variante mit neun Parzellen samt Erschließungsstraße gestimmt worden.

In einem weiteren bautechnischen Belang war über die dringend anzugehenden Sanierungsmaßnahmen des örtlichen Abwassernetzes zu beraten. Zur Überraschung der Anwesenden gibt es neue Förderrichtlinien, die für Gemeinden, die seit 1992 entsprechende Aufwendungen für das Kanalsystem erbracht haben, künftig nennenswerte Zuschüsse versprechen. Für die Gemeinde Auhausen bedeutet das Erreichen der „Härtefallschwelle 1“ eine in Aussicht stehende Begünstigung von bis zu 90 Prozent.

Darüber hinaus stand die Erstellung eines Kanalbefahrungsplans für Dornstadt sowie eine vorhabenbezogene Bebauungsplan-Änderung in Auhausen auf der Agenda. Als weitere „Baustelle“ war für die Nordrieser Gemeinde die Erstellung von zahlreichen verkehrsrechtlichen Anordnungen samt Änderungen und Anpassungen der Straßenbeschilderungen auf der Tagesordnung, welche aus der überörtlichen Verkehrsschau mit Landratsamt und Polizei resultierten. Deren Ausführung wird von der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen in Zusammenarbeit mit dem gemeindlichen Bauhof erledigt.

Ergebnisse von Bürgerworkshop werden vorgestellt

Bürgermeister Weiß gab zudem das Rechnungsergebnis der Haushaltsführung 2018 mit einem zufriedenstellenden Abschluss gekannt. In kultureller Angelegenheit liegen Anträge der weithin bekannten Musikkapelle Dornstadt vor, wonach dem Gesuch auf Unterstützung der Jungbläser-Ausbildung ebenso nachgekommen werden kann wie der künftigen Unterstützung der kürzlich neu geregelten Dirigenten-Situation.

Zu dem großen Themenblock „Gestaltung der historischen Prälatur und einer neuen Dorfmitte“ gibt Bürgermeister Weiß einen Rückblick auf die vielfältigen Aktivitäten der Planungsgruppe Meyer-Schwab-Heckelsmüller. Nächster Meilenstein dieser „städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme“ war Mitte November in der Mehrzweckhalle Auhausen ein „Bürgerworkshop“ der Gemeindebevölkerung. Die bisherigen Ergebnisse und Handlungsansätze wurden präsentiert und mit den Bürgern ergänzt und weiterentwickelt.

Bürgermeister Weiß gab außerdem bekannt, dass eine E-Ladesäule am neuen Freizeitareal „Pfarrgarten“ geplant ist.

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