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Gastronomie

14.11.2019

Aus altem Forsthaus soll ein besonderes Café werden

Christian und Christine Dehlinger eröffnen das Café Finito in einem alten Forsthaus.
Foto: Peter Urban

In Härtsfeldhausen gibt es ein spannendes Projekt, das aus einem fast 200 Jahre alten Haus entsteht

Fast 200 Jahre hat es schon auf dem Buckel, das alte stilvolle Herrenhaus in Härtsfeldhausen aus dem ehemaligen Besitz des Fürsten von Oettingen-Wallerstein. Und es ist auch heute noch etwas Besonderes: Bis zu drei Meter hohe, wunderschöne Räume, ein herrschaftlicher Empfangsraum, eine stilvolle Bibliothek, handbemalte Kacheln und ein großer Garten mit altem Baumbestand. Bis vor einem Jahr mit liebevollen Details saniert und bewohnt von einem Architektenehepaar. Doch jetzt bekommt das alte Forsthaus eine neue Aufgabe: Die neuen Besitzer, das Ehepaar Christine und Christian Dehlinger, haben sich einen Traum erfüllt und sind von Stuttgart „aufs Land“ gezogen. Den ursprünglichen, sehr persönlichen Ansatz – Ruhe finden, ankommen, ausspannen, sich austauschen und Neues entdecken – haben sie im alten Forsthaus zum Credo erhoben und stellen ihr Haus allen zur Verfügung, für die es notwendig ist (oder denen es am Herzen liegt), innezuhalten, nach innen zu schauen, in sich hinein zu spüren und so auf die Spur einer Lösung in ihrem Leben zu kommen. Immer, wenn es um Abschied gehe, um Veränderung, besondere Herausforderungen und Entscheidungen, also Themen, die viele von uns umtreiben und manchmal auch ratlos machen, will das Ehepaar Dehlinger mit Workshops, Seminaren, Vorträgen oder auch Aktiv-Angeboten in und aus Natur, Küche und Keller beratend zur Seite stehen.

Christine Dehlinger betreibt eine Praxis für Trauerpädagogik und Traumaberatung. Ihr Mann Christian ist von Beruf Bauingenieur, arbeitet aber schon seit Jahren als Berater und systemischer Coach mit Menschen und ihren Konflikten. Eine erste gemeinsame Aktion ist ihr „Café Finito“. Es soll ein zwangloses Treffen sein im Forsthaus für maximal 20 Personen, bei Kaffee und Kuchen: außergewöhnlich, vielleicht kurios, auf jeden Fall ohne Tabus.

Für alle, die gerade eine „Aus-Schluss-Vorbei-Phase“ durchmachen und mit einem wie auch immer gearteten Ende zurecht kommen müssen, dem Abschied von Menschen, von Träumen oder von sich selbst. Dann sollte es nicht „aushalten“ heißen, sondern anhalten, annehmen und neu aufbrechen. So stellt es sich das Ehepaar in etwa vor. Das Café Finito will dazu Anstoß geben. Zur „Premiere“ am 24. November um 14 Uhr sind Plätze frei. Anmeldungen unter c.dehlinger@gmx.de oder telefonisch unter 0176/63663868. Aber nicht nur für das Café Finito, auch zu anderen Aktionen will das Ehepaar Dehlinger ihr Haus öffnen, konkret ist an ein „gemeinsam statt einsam“-Weihnachtsfest gedacht. Näheres unter www.wendepunkte.life

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