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Verkehr

13.05.2015

B25-Ausbau: Noch eine Variante

Die ersten Planungen für die neue dreispurige Straße werden gerade erarbeitet. Wann die Bauarbeiten beginnen könnten

Im Staatlichen Bauamt wird derzeit an den Planungen für den Ausbau der B25 zwischen Nördlingen und Möttingen gearbeitet. Dreispurig soll er sein, so viel steht fest. Jeweils auf rund 1200 Metern sollen die Verkehrsteilnehmer im Wechsel die Möglichkeit bekommen, einfacher zu überholen. Fest steht auch, dass die dritte Spur nur im Norden der bestehenden Straße angebaut werden kann, sagt Abteilungsleiter Stefan Greineder: „Im Süden leben Eidechsen in der Böschung.“ Doch es scheint noch ein langer Weg, bis die ersten Autos über diese rund 5,4 Kilometer lange, breitere Straße fahren.

Denn derzeit stehe man noch ganz am Anfang der Planungen, betont Greineder. Aktuell werde von einem Ingenieurbüro eine dritte Variante für den Enkinger Weg erarbeitet. Und zwar die, dass der über parallel laufende Rampen an die neue, dreispurige B25 angeschlossen wird. So, wie die Auffahrt von der B17 zur Bürgermeister-Ackermann-Straße in Augsburg, sagt Greineder. Es ist eine Idee aus dem Kreis der Enkinger Bürger, die auch dem Abteilungsleiter des Staatlichen Bauamtes gut gefällt: „Das ist verkehrstechnisch die optimale Lösung.“ Zuvor waren bereits zwei andere Varianten debattiert worden (wir berichteten): Dass der Enkinger Weg ins Gewerbegebiet oder dass er mit einer Brücke über die B25 und dann von Süden her auf die Bundesstraße führt.

Zeitnah will Greinender den Stadt- und Gemeinderäten die neuen Pläne vorstellen. Zudem will er die Grundstückseigentümer informieren. Bei den Details sei man offen für das, was machbar ist: „An der Trassierung der B 25 können wir nichts ändern.“ Anschließend werde die Planung im Internet präsentiert. Danach arbeite das Ingenieurbüro einen Vorentwurf aus, den müsse die Regierung von Schwaben genehmigen. Und dabei werden auch die Träger der öffentlichen Belange, beispielsweise die Gemeinden, beteiligt, so Greineder. Erst danach gehe es in das Planfeststellungsverfahren. „Dann werden wieder alle Betroffenen beteiligt.“ Und zudem sei nach dem Abschluss des Verfahrens der Rechtsweg noch offen. Greineder: „Wenn wir im Laufe des Jahres 2017 zu bauen beginnen können, dann waren wir sehr, sehr gut.“ Vielleicht könne in zwei Jahren die erste Brücke entstehen, 2018 dann der Rest der Straße.

Dass 2017 auf der B 25 die Bagger rollen, das kann sich auch der Möttinger Bürgermeister Erwin Seiler gut vorstellen. Doch, so meint er mit einem Schmunzeln: „Meistens dauert es länger.“ Die dritte Variante, den Enkinger Weg mit Rampen an die B25 anzuschließen, ist aus seiner Sicht sicherheitstechnisch gut. Allerdings sei das auch ein Einschnitt in die Natur. Aber, so meint Seiler: „Für irgendwas müssen wir uns entschieden.“ Wenn der Ausbau vor dem Bereich Gewerbegebiet ende – so, wie ursprünglich angedacht – dann reichten die Abstände nicht zum Überholen.

Seiler möchte jetzt erst einmal einen detaillierten Plan sehen. Und dann will er auch die Bürger und vor allem die Landwirte wieder in den Prozess einbinden.

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