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06.07.2010

Bahn frei zum Rosarium

Nördlingen Bereits 1984 war das Rosarium in den Frickhinger Anlagen gleich beim Minigolf-Platz entstanden. Unter Leitung des damaligen Vorsitzenden des Verschönerungsvereins Wendelin Hintermaier hatte Prof. Josef Sieber aus Freising den Rosengarten auf einem ehemaligen Zwinger an der Stadtmauer entworfen. Im Laufe der Zeit verschattete die kleine Oase teils durch eigene Gewächse, teils durch hohe Bäume in der Anlage. 2008 wurde sie wieder freigelegt und renoviert; Hauptsponsor war die Nördlinger Bauunternehmung Carl Heuchel, die alle Erd- und Pflanzarbeiten in Höhe von 30 000 Euro übernahm.

Ein Manko bestand die ganze Zeit über fort: Der wunderschöne Rosengarten war von den Anlagen her über eine lange Treppe und durch eine Pforte an der Baldinger Mauer ebenfalls nur über Stufen zu erreichen - für Menschen mit Gehhilfen oder in Rollstühlen war er also extrem schwer oder gar nicht zugänglich. Laut Josef Eichert, Vorsitzender des Verschönerungsvereins, hatten sich auch bereits etliche Touristen, vor allem ältere, bei der Tourist-Info beklagt, nicht in den Garten gelangen zu können.

Initiative ergriffen

Also ergriff der Verschönerungsverein die Initiative und regte bei der Stadt die Beseitigung dieses Problems an. Der städtische Bauhof riss die Stufen im Türeingang an der Berger Mauer ab und legte eine gepflasterte Rampe von der Straße ins Rosarium hinein. Die Kosten von 3000 Euro übernimmt die Stadt. Die alte Holztür soll durch eine metallene Gittertür ersetzt werden, mit einem Sponsor ist der Verschönerungsverein im Gespräch. (hum)

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