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05.07.2018

Bau des Funkmastes beginnt

Megesheim investiert eine halbe Million in Grundstücke

Für die Projekte, die Megesheim noch in diesem Jahr angreifen will, sieht sich die Gemeinde finanziell so gut aufgestellt, dass sie ohne große Probleme die notwendigen Investitionen in diesem Jahr angehen kann. Im Haushalt 2018 stehen hierfür 1,1 Millionen Euro zur Verfügung. Zur Deckung des Etats seien keine Kreditaufnahmen notwendig, sagte Bürgermeister Karl Kolb im Gespräch mit unserer Zeitung.

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Das Gesamtvolumen des Haushalts beträgt 2,6 Millionen Euro. Das teuerste Vorhaben ist der Ankauf von Grundstücken (rund vier Hektar) für knapp 500000 Euro. Diese sollen laut Kolb unter anderem als Tauschgrundstücke dienen. Weitere Projekte sind der Breitbandausbau für die Ortsteile Unterappenberg und Lerchenbühl (160000 Euro), der Umbau des Rathauses für 150000 Euro sowie die Restfinanzierung des Baugebietes Ahornweg (100000 Euro) sowie 70000 Euro für einen neuen Boden in der Turnhalle. Darüber hinaus will die Gemeinde in diesem Jahr den Eingangsbereich des örtlichen Kindergartens neu gestalten und die Spielplätze in der Kommune aufwerten. Für beides sind jeweils 20000 Euro vorgesehen.

Auf der Einnahmenseite kann Megesheim in diesem Jahr 503000 Euro aus dem Einkommensteueranteil des Freistaates und knapp 300000 Euro als Schlüsselzuweisungen verbuchen.

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Der Schuldenstand der Gemeinde wird sich Ende des Jahres bei rund 353000 Euro bewegen. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 430 Euro. Damit liegt Megesheim unter dem bayerischen Durchschnitt.

Karl Kolb kündigte für die nächsten Wochen den Baubeginn für einen Funkmast der Telekom rund 700 Meter außerhalb der Ortsgrenze Richtung Haid an. Dies sei ein längst überfälliger Schritt, weil es in der Gemeinde, wie berichtet, bisher kein akzeptables Mobilfunknetz gebe, betonte der Megesheimer Rathauschef.

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