Gemeinderat

28.07.2018

Baubeginn erst 2019

Neues Bauhof- und Feuerwehrgebäude in Pflaumloch soll im Winter ausgeschrieben werden

Der Bau des neuen Bauhof- und Feuerwehrgebäudes in Pflaumloch verschiebt sich auf 2019. Bürgermeister Willibald Freihart sagte in der jüngsten Sitzung des Riesbürger Gemeinderates, die Baukonjunktur sei derzeit so überhitzt, dass sich im laufenden Jahr wohl keine Firma mehr finde, die entsprechende Kapazitäten frei habe. Freihart nannte den März 2019 als Baubeginn. Die Bauzeit werde eineinhalb bis zwei Jahre betragen. Die Ausschreibungen erfolgten im Winter.

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Eine Lösung gibt es mittlerweile auch für die Entwässerung des Geländes. Udo Bäuerle vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Ellwangen hatte eine Lösung ausgearbeitet, die sich an den allgemeinen, inzwischen 30 Jahre alten Kanalisationsplan anlehnt. Laut Bäuerle bietet sich als wirtschaftlichste Alternative eine Entsorgung über einen Kanal in Richtung Goldberghalle an. Der Bauingenieur bezifferte die Kosten dafür auf rund 1,2 Millionen Euro. Sollten sich später weitere Firmen im neuen Gewerbegebiet „Wert“ niederlassen, müsse die Abwasserkonzeption entsprechend nachjustiert werden.

Für den dritten Abschnitt des Baugebietes „Schlagäcker“ in Utzmemmingen hat der Gemeinderat die Erschließungsarbeiten an das Unternehmen Bortolazzi in Bopfingen zum Preis von 639 152,33 Euro vergeben. Das Angebot enthält auch die Resterschließung des zweiten Bauabschnittes. Gebaut wird von Oktober 2018 bis Mai 2019. Nach Angaben des Bürgermeisters werden elf neue Baugrundstücke geschaffen. Fünf davon seien bereits reserviert.

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In einem weiteren Beschluss sprachen sich die Gemeindevertreter für eine Beteiligung am Bau eines von der Stadt Nördlingen geplanten Radweges von Nähermemmingen nach Pflaumloch aus (wir berichteten). Auf Riesbürg würde ein Anteil von 280 Meter entfallen. Die Trasse soll von der bestehenden Verbindungsstraße quer über die Flur in direkter Linie bis zur Pflaumlocher Kläranlage führen. Die Kosten für Riesbürg belaufen sich Freihart zufolge auf 118 300 Euro brutto. Die Kommune will hierzu eine staatliche Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) beantragen, die bei bis zu 50 Prozent liegen könnte.

Der Nördlinger Stadtrat hat allerdings noch nicht über eine endgültige Realisierung entschieden und das Thema auf die Haushaltsberatungen 2019 vertagt.

Kämmerin Ilse Weber berichtete von einem guten finanziellen Jahr 2017 für die Gemeinde. Man sei ohne eine Kreditaufnahme ausgekommen und die Gesamtverbindlichkeiten konnten laut Weber auf 937 000 Euro gesenkt werden, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 414 Euro entspreche. Die Kämmerin kündigte für Ende dieses Jahres eine Neukalkulation der Abwassergebühren an. Weber wollte in dem Zusammenhang eine Anhebung der Entgelte nicht ausschließen.

Vorbehaltlich eines positiven Votums des Ortschaftsrates Goldburghausen hat der Gemeinderat einem Bauantrag eines Goldburghausener Landwirtes zum Neubau eines Bullenmaststalles für 324 Tiere, einer Bergehalle sowie einer Biogasanlage mit einer Leistung von 75 KW an der Kreisstraße nach Benzenzimmern zugestimmt.

Das Gebäude soll 88 Meter lang, 24 Meter breit und acht Meter hoch werden.

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