Newsticker
EU kauft bis zu 1,8 Milliarden weitere Biontech-Impfdosen
  1. Startseite
  2. Lokales (Nördlingen)
  3. Bauen: Baugrenzen: Deiningen duldet keine Überschreitungen

Bauen
15.10.2019

Baugrenzen: Deiningen duldet keine Überschreitungen

Der Gemeinderat Deiningen hat entschieden, dass Baugrenzen exakt eingehalten werden müssen.
Foto: Andrea Warnecke, dpa (Symbolbild)

Die Gemeinde nimmt die Baugrenzen genau. Wahlhelfer erhalten Entschädigung.

Der Gemeinderat Deiningen hat in seiner jüngsten Sitzung eine Grundsatz-Haltung beschlossen: An Baugrenzen wird um keinen Zentimeter gerüttelt. Gemäß einem Bauantrag folgte das Gebäude exakt der Grenze; doch diese winkelte sich auf dem letzten Meter ganz leicht ab. Es ging um 24 Zentimeter und eine Flächenüberschreitung von gut 0,3 Quadratmetern. Nach kurzer Diskussion folgte der Gemeinderat dem Grundsatz, den Bürgermeister Wilhelm Rehklau vertrat, die Einhaltung der Baugrenzen keinesfalls aufzuweichen – eine noch so kleine Ausnahme könnte immer weitere derartige Anträge nach sich ziehen. Das Gebäude wurde einstimmig genehmigt, muss jedoch um einige Zentimeter versetzt errichtet werden.

Beim Ausbau der Hauptstraße geht es mittlerweile um abschließende Gestaltungsdetails: Die Gemeinderäte diskutierten die Optimierung einzelner Gehweg- und Leitungsverläufe, die Baumbepflanzung wie beispielsweise die Fortführung der Spitzahorn-Allee in den Bereich des Kreisels hinein oder Blühstreifen-Anlagen. Das Gremium verabschiedete einstimmig den Gesamt-Gestaltungsplan. Die Ausschreibung für die Pflanzungen im Frühjahr werde direkt vorbereitet, so der Bürgermeister.

Deiningen: Wahlhelfer sollen entschädigt werden

Zur Kommunalwahl 2020 schlug Wilhelm Rehklau vor, den Wahlhelfern erstmals eine Entschädigung, ein sogenanntes Erfrischungsgeld zu bezahlen. Die allgemeine Empfehlung hierfür liege zwischen 40 und 60 Euro, er sprach sich für 50 Euro aus. Zwar sei es gelegentlich üblich, dass die Organisatoren mit den Helfern nach der Wahl noch ins Gasthaus einkehrten und die Wahlhelfer etwas spendiert bekämen; doch in einer kurzen Diskussion waren sich die Gemeinderäte einig, dass es nicht jedermanns Sache sei, nachts um 22 Uhr noch eine Mahlzeit einzunehmen.

Das Gremium folgte Rehklaus Vorschlag und beschloss ein Erfrischungsgeld von 50 Euro pro Wahlhelfer. Man einigte sich, dass dies nur für die anstehende Wahl gelte und man die Entschädigungen künftig von Wahl zu Wahl neu festlege.

Für den Neujahrsempfang 2020 empfahl der Bürgermeister die gleiche Konstellation an Ehrengästen wie 2011, also Mitarbeiter der Diakonie sowie alle aktiven Kreise der evangelischen und katholischen Kirche. Auch dieser Vorschlag fand die volle Zustimmung des Gemeinderates.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren