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25.09.2019

Beratungsstelle und Ferienprogramm gut angenommen

Beim Ferienprogramm in Oettingen gab es Schlossführungen für Kinder. Diese Veranstaltungen wurden gut besucht.
Bild: Roland Wiedenmann

Familien wenden sich an die Erziehungsberatung in Oettingen. Diese Berichte wurden im Ausschuss noch vorgestellt.

Oettingen Erst seit etwas mehr als einem halben Jahr gibt es im Oettinger Rathaus eine Beratungsstelle, an die sich Jugendliche und Eltern in Erziehungsfragen wenden können. Doch wer einen Termin benötigt, muss mit zwei bis drei Wochen Wartezeit rechnen. Das wurde in der Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugend, Familien und Senioren bekannt gegeben. Die Beratungsstelle wird gut angenommen.

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Die Beratungsgespräche führt die Sozialpädagogin Melanie Blank von der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) durch. Einmal in der Woche können Rat suchende Personen ins Rathaus kommen. Margit Jeltsch von der KJF sollte die Ergebnisse dem Ausschuss präsentieren, war jedoch verhindert. Die gemeindliche Jugendarbeiterin Maren Kriegler stellte eine Zusammenfassung der ersten Erkenntnisse vor. 16 Familien seien zur Beratung gekommen, die meisten hätten mindestens drei Termine besucht.

Bürgermeisterin Petra Wagner beurteilte es positiv, dass das Angebot in kurzer Zeit bereits so gut angenommen werde. Ein Grund für den Erfolg sei der Standort. „Wir wollten das im Rathaus machen, weil es dort einen vielfältigen Publikumsverkehr gibt.“

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Jeltsch bestätigt das im Gespräch mit unserer Zeitung. Das Rathaus sei ein öffentlicher Ort und dennoch ein geschützter Bereich. Dort werde über viele Themen gesprochen, sagt sie: „Letztendlich bieten wir eine Beratung für alle Themen des familiären Zusammenlebens an. Das ist im frühen Kindesalter die Durchschlafproblematik, später geht es um Schulprobleme. Und auch um Themen, die so nicht geplant sind, wie Trennungen oder Todesfälle in der Familie.“

Gestartet sei das Programm Ende Januar dieses Jahres. „Das Angebot wurde von Anfang an sehr gut angenommen“, sagt Jeltsch, Gesamtleiterin der Kinder- und Jugendhilfe Donauries. Für eine Erweiterung des Angebots stünden nicht genügend Ressourcen zur Verfügung.

Bettina Schramm von der Stadt Oettingen zog am Dienstagabend Bilanz über das Ferienprogramm. Zwar gab es mit 87 Veranstaltungen im Vergleich zum Vorjahr (93) weniger Programmpunkte sowie Teilnehmer (2019: 258 Personen; 2018: 289), allerdings habe es auch einige Angebote gegeben, für die keine Anmeldung nötig gewesen sei. Deswegen fehlen konkrete Zahlen. Sehr beliebt waren beispielsweise die Schlossführungen (mehr als 30 Teilnehmer) oder die Fledermausexkursion (etwa 40 Teilnehmer). Lediglich drei Veranstaltungen des Ferienprogramms seien ausgefallen.

Petra Wagner sprach in der Sitzung auch die Ferienbetreuung an. Es gebe viele Familien, die Probleme hätten, die Betreuung für Schulkinder für sechs Wochen Sommerferien zu übernehmen. Schramm sagt, dass es im vergangenen Jahr ausnahmsweise noch eine günstigere Betreuung gab, das sei in diesem Jahr nicht mehr möglich gewesen. Die Betreuung sei für viele Eltern zu teuer gewesen. Bei einer größeren Anzahl an zu betreuenden Kindern sinke der Preis, so Wagner. Auch mithilfe von Arbeitgebern wolle man die Kosten künftig verringern.

Jugendarbeiterin Maren Kriegler berichtete, dass sie die Nachmittage für Mädchen beendet habe. Zunächst wurden diese eingerichtet, da in den offenen Treff keine Mädchen kamen, dies habe sich mittlerweile geändert. Allerdings gebe es im Treff zu wenige Zimmer. Seien die vorhanden Räume besetzt, würden andere Gruppen, die dort hinkomme, dann den offenen Treff wieder verlassen.

Info: Der Außensprechtag der KJF im Rathaus Oettingen findet jeden Donnerstag von 13 bis 17 Uhr statt. Anmeldung und Terminvereinbarung telefonisch unter 0906/746600.

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