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05.08.2013

Besucherrekord war keine Hexerei

Bild: Ronald Hummel

Über 13000 Zuschauer kamen zu den diesjährigen Sommerspielen in der Alten Bastei

Nördlingen Nach etlichen mageren Jahren beim Erwachsenenstück können sich Akteure, Regisseure, Vorstand und „Gute Geister“ des Vereins Alt Nördlingen (VAN) wieder freuen, dass ihre Arbeit mit vollen Rängen belohnt wurde: In das Abendstück „Im weißen Rössl“ kamen zu Premiere und 18 Vorstellungen 7320 Besucher (Im Vorjahr verzeichnete „Der Geizige“ lediglich 4300 Besucher). In die 16 Vorstellungen der „Kleinen Hexe“ strömten 6130 Besucher (Zu „Die Schöne und das Biest“ kamen im vergangenen Jahr 4700 Besucher).

Das Kinderstück litt heuer zeitweise sogar unter dem nahezu regenfreien Sommer während der Spielzeit, denn an den Nachmittagsvorstellungen war es Vielen zu heiß für einen Besuch in der Bastei, die tagsüber wie ein Backofen aufgeheizt war. Allerdings glichen die fünf weitgehend voll besetzten Schul- und Kindergartenvorstellungen dieses Manko weitgehend aus. Das Zusammenspiel von Kindern und Erwachsenen zeigte ein beeindruckendes Ergebnis, „hausgemachte“ Zaubertricks begeisterten gerade im Zeitalter von Videospiel- und Filmeffekten Kinder wie Erwachsene, pyrotechnische Effekte wirken auf der Bühne viel aufregender als auf der Leinwand, vor allem bei der Nachtvorstellung.

Vom finanziellen Erfolg profitieren auch Flutopfer

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Natürlich bedeutet dies alles auch einen finanziellen Erfolg, von dem auf Wunsch des Vereins auch ein guter Zweck profitieren soll: Eine Aufführung an einem Sonntagnachmittag war von vornherein als Benefizvorstellung deklariert, die Einnahmen gehen ohne Abzüge von Unkosten für Tantiemen und Musiker-Honorare an Flutopfer. Für die Fähnchen, die dem Publikum so viel Spaß beim „Rössl“ einbrachten, hatte man Spendenbüchsen aufgestellt, deren Inhalt ebenfalls ohne Abzug der Kosten für die Fähnchen in die Flutopfer-Kasse kommt.

Insgesamt kann der VAN 4500 Euro spenden. Der Verein suchte sich gezielt Empfänger in Rosenheim heraus, da dort die Zentrale des Antennenherstellers Kathrein liegt, der über seine Nördlinger Niederlassung die Basteispiele sponsert; der Ende vergangenen Jahres verstorbene Firmenchef Prof. Dr. Anton Kathrein war jahrelang Schirmherr der Spiele.

Mit dem Geld aus den Freilichtspielen sollen der Kindergarten in Oberwöhr sowie der Kindergarten Sonnenschein mit Förderzentrum für behinderte Kinder bedacht werden.

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