Connectings

05.07.2011

Beziehungsreiche Schau

Kunstverein Nördlingen feiert sein zehnjähriges Bestehen

Nördlingen Mit einer Ausstellung im Stadtmuseum Nördlingen begeht der Kunstverein Nördlingen seinen zehnten „Geburtstag“, und gebührend gefeiert wurde der mit Eröffnung der Ausstellung „Connectings – Kunst von heute nimmt Bezug auf die Sammlungen des Nördlinger Stadtmuseums“ am Freitagabend. Diese Feier hatte eine ganz eigene musikalische Note, dank des H2F.TRIOs Nördlingen, mit Bernd Fischer, Christoph Heinrich und Thomas Höpfner, es gab Grußworte von Oberbürgermeister Hermann Faul sowie Landrat Stefan Rößle und vor allem viel Kunst. Kunst der Vergangenheit aus den Sammlungen des Stadtmuseums und Kunst der Gegenwart von den acht Künstlern Sabine Weißinger und Friedrich Förster (Casa Magica), Karin Bergdolt, Moritz Götze, Jan Hendrik Pelz, Johannes Pfeiffer, Cornelia Rapp und Babette Ueberschär.

„So etwas wie heute Abend haben Sie noch nie gesehen!“ machte die Leiterin des Stadtmuseums, Andrea Kugler, die vielen Vernissagegäste in den ehrwürdigen Mauern des Stadtmuseums neugierig. Sie freue sich, meinte sie, dass der Kunstverein das Stadtmuseum als Ort für seine Jubiläumsausstellung ausgesucht habe. In dieser Schau habe man einmal ganz plastisch die Möglichkeit, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden. Ein neuer Aspekt des Ausspruchs: „Keine Gegenwart ohne Vergangenheit.“

44 Gründungsmitglieder

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Zehn Jahre Kunstverein Nördlingen ließ in ihrer Begrüßung Vereinsvorsitzende Dr. Sabine Heilig Revue passieren: im Juli 2001 von 44 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen, baue der Verein heute auf 193 Mitglieder und peile die 200er Marke an. 24 Vorstände habe es neben ihr im Laufe der Jahre gegeben, und es hätten 100 Mitgliederversammlungen stattgefunden. 15 Ausstellungen mit über 80 Künstlern wurden gezeigt, insgesamt 11 000 Ausstellungsbesucher gezählt: „Dank sage ich all diesen Menschen, die durch ihr Interesse den Kunstverein Nördlingen mit Leben erfüllt haben.“

Zum zehnjährigen Bestehen gratulierte an diesem Abend Landrat Stefan Rößle. „Sie sind ein wichtiger Bestandteil im Kulturleben nicht nur Nördlingens, sondern der gesamten Region.“ Dem Verein sei es gelungen Kunstverständnis zu wecken und er habe mit einem hochkarätigen, attraktiven und breit gefächerten Programm für die Kunst begeistert.

Eigener Raum in Aussicht

Als sehr ungewöhnlich bezeichnete Oberbürgermeister Hermann Faul die neue Ausstellung: Sie bringe Kunst von heute und gestern zusammen und sie im Stadtmuseum stattfinden zu lassen sei interessant und wohlüberlegt. Zu Sabine Heilig sagte er, dass die Stadt Nördlingen den Kunstverein auch in Zukunft unterstützen werde. „Vielleicht gelingt es uns ja auch einen eigenen Raum für den Verein zu finden“ – ein lang gehegter Wunsch des Kunstvereins. Mit Blick auf die jüngsten Äußerungen der Vorsitzenden in unserer Zeitung meinte er aber, dass ein hauptamtlicher Mitarbeiter, der ausschließlich für die Kunst und Kultur zuständig sei, für eine Stadt wie Nördlingen nicht möglich sei. „Ihnen wird aber auch in Zukunft ein fähiger Mitarbeiter in Herrn Scherer zur Verfügung stehen.“ Dem entgegnete die so Angesprochene, sie freue sich, dass Stadt und Kunstverein weiterhin professionell zusammenarbeiten werden.

Nach der Vorstellung der „historischen“ und „aktuellen“ Kunstwerke durch Andrea Kugler und Dr. Sabine Heilig wurde schließlich der Weg freigegeben, eine beziehungsreiche Ausstellung auf drei Stockwerken zu erkunden. (heja)

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