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Kirche

21.01.2019

Bischof besucht Nördlinger Pfarreien

Beim Pontifikalamt in St. Salvator begrüßt Bischof Dr. Konrad Zdarsa die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Nördlingen.
Bild: Herzig

Bischof Konrad Zdarsa war für zwei Tage in der Pfarreiengemeinschaft. Was der Höhepunkt des Besuches war.

„Die Temperaturen bei meinem letzten Besuch waren doch deutlich anders als heute.“ Mit diesen Worten und einem leichten Schmunzeln eröffnete Bischof Dr. Konrad Zdarsa die zweitägige Visitation in der Pfarreiengemeinschaft Nördlingen. In der Tat waren es deutlich angenehmere Temperaturen als Bischof Konrad im vergangenen Juli mit dem Schrein des Heiligen Ulrich nach Nördlingen kam. Doch nicht nur die Temperaturen, sondern auch Rahmen und Anlass waren an diesem Wochenende ein anderer.

Visitation ist ein „geistliches Ereignis“

Den entscheidenden Charakter einer Visitation brachte der Bischof mit den Worten des jüdischen Philosophen Martin Buber auf den Punkt: „Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“ Die Visitation eröffnet Bischof und Pfarrgemeinde die Möglichkeit der Begegnung und des Austauschs. Ganz in diesem Sinne war der erste Tag gefüllt mit Gesprächsrunden, die nicht nur die hauptamtlichen Mitarbeiter, sondern auch die Gremien und Vertreter der Pfarreiengemeinschaft umfassten. Nicht weniger ist die Visitation ein „geistliches Ereignis“, wie es Zdarsa formulierte. Ein Ereignis also, das die Gläubigen und die ganze Pfarrei im Glauben stärken und aufbauen will.

Den Höhepunkt bildete der Pontifikalgottesdienst am Sonntag, zu dem alle Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft nach St. Salvator eingeladen waren. In seiner Predigt ermutigte Bischof Konrad jeden Einzelnen, die ihm geschenkten Gaben zu entdecken und in das Leben der Pfarrei einzubringen: „Keiner kann alles, aber jeder kann etwas.“ Durch alle Schwierigkeiten hindurch sei es die persönliche Beziehung zu Christus und der innere Zusammenhalt, der immer wieder neu beginne und aufbauen lässt, sagte der Geistliche.

Besonders angetan zeigte er sich von der feierlich aufgeführten Pastoralmesse, die zum 200. Geburtstag des Komponisten Karl Kempter den Gottesdienst rahmte. Der Empfang, zu dem der Pastoralrat einlud, bot allen Gläubigen die Gelegenheit mit dem Bischof ins Gespräch zu kommen und sich über Anliegen und Fragen auszutauschen. (pm)

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