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Landkreis Donau-Ries

22.05.2019

Blasmusik-Festival in Fremdingen findet zum dritten Mal statt

Im Juli findet das Festival zum dritten Mal statt. Dort gibt es nicht nur klassische Blasmusik zu hören, sondern auch Einflüsse aus dem Jazz.

Im Juli gibt es die dritte Auflage des Blasius-Festivals in Fremdingen. Dort gibt es nicht nur traditionelle Blasmusik zu hören.

Sechs Menschen stehen im Regen und halten sich die Trichter ihrer Trompeten über den Kopf, um nicht völlig nass zu werden. Das zeigt eine Szene aus einem Video des Blasius-Festivals in Fremdingen aus dem Jahr 2018. Doch das meint Joachim Braun nicht, wenn er sagt: „Die Bedingung ist, dass mindestens ein Blasmusikinstrument im Vordergrund steht.“ Er spricht davon, wie unterschiedlich Blasmusik klingen kann. Braun ist Dirigent der Stammkapelle des Musikvereins Fremdingen, der das Blasius-Festival organisiert. Dort treten vom 19. bis zum 21. Juli 22 Bands und Kapellen auf.

Anhänger traditioneller Musik bekommen mit der Gruppe Vlado Kumpan und seinen Musikanten Polkas und Walzer zu hören. Doch es gibt auch andere Elemente, so lässt die Band CubaBoarisch 2.0 beispielsweise Salsa in ihre Musik einfließen. The Swinging Jangos dagegen präsentieren Jazz-Varianten von Blasmusik. Auf eine Gruppe ist Braun besonders gespannt: „Es freut uns sehr, dass wir Erwin & Edwin aus Österreich gewinnen konnten. Die sind momentan sehr gehypt und spielen elektro-techno Musik – obwohl man das kaum noch bestimmen kann.“ Der Dirigent sagt über die verschiedenen Bands: „Es gibt nicht nur den Polka-Marsch, es ist alles dabei.“

Das Festival macht die Gemeinde bekannt

Im Jahr 2015 kam die Idee beim Festival Woodstock der Blasmusik in Österreich auf, ein eigenes Event zu organisieren. „Wir dachten uns, wir organisieren das auf Vereinsebene und holen das Blasmusikfestival in den ehrenamtlichen Bereich zurück“, sagt der Dirigent. Zunächst besprach er sich mit einigen Mitgliedern des Musikvereins, sie überlegten, was für so ein Event nötig sei. Braun wollte, dass das Festival in die Tat umgesetzt wird und nicht vorher bereits scheiterte. Erst als es erste Pläne gab, ging er zum Vorstand des Vereins und präsentierte die Idee – mit Erfolg. 2017 sei ein erster Versuch gewesen, wie der Bürgermeister von Fremdingen, Frank-Markus Merkt, sagt. Er freut sich auf das Festival: „Wir als Gemeinde sind sehr stolz auf das Event. Man merkt, wie Fremdingen bekannt wird, auch über die Region hinaus.“ Ihm gefalle, dass Personen jeder Altersgruppe zusammenkommen.

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Zum dritten Mal findet das Festival nahe eines Aussiedlerhofs in Fremdingen statt. Es gibt einen Zeltplatz und eine Verpflegungsstation. Tickets für das Wochenende kosten 44 Euro. Wer in einer Gruppe ab zehn Personen kommt, zahlt 40 Euro pro Ticket. Für die Übernachtung auf dem Zeltplatz werden fünf Euro Müllpfand fällig, die aber wieder erstattet werden, wenn der eigene Müll abgegeben wird.

Dass das Festival im Ehrenamt organisiert wird, hat für Joachim Braun einen großen Vorteil: „Wir bekommen viele Rückmeldungen, auch von den Bands, dass eine familiäre Atmosphäre herrscht. Das Gemeinsame steht im Vordergrund und das unterscheidet uns von den großen Veranstaltern.“

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