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Landwirtschaft

09.05.2019

Blauzungenkrankheit: Diese Regelungen werden geändert

Bei ungeimpften Kälbern gibt es aufgrund der Blauzungenkrankheit neue Regelungen.
Bild: Ralf Roeger, dpa (Symbolbild)

Ab Mitte Mai dürfen nur noch geimpfte Tiere aus dem Sperrgebiet verbracht werden.

Im Zusammenhang mit der Blauzungenkrankheit gibt es Änderungen beim Verbringen aus dem Sperrgebiet, teilte das Landratsamt mit: In einer Länder-Besprechung am 6. Mai wurde vor dem Hintergrund einer aktuellen Risikoanalyse beschlossen, dass die derzeit geltenden vereinfachten Verbringungsregelungen für ungeimpfte Tiere (Zucht-, Nutztiere und Kälber unter 90 Tage) nach dem 17. Mai nicht weiter angewandt werden können. Das bedeutet, dass ab dem 18. Mai nur noch geimpfte Tiere aus dem Sperrgebiet verbracht werden dürfen.

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Blauzungenkrankheit: Diese Regelungen gelten bei ungeimpften Kälbern

Insbesondere für Kälber ergeben sich nach Angaben des Landratsamts folgende Änderungen: Ab dem 18.Mai können ungeimpfte Kälber nur noch unter zwei Bedingungen verbracht werden: Kälber, die innerstaatlich aus einem Sperrgebiet verbracht werden sollen, müssen von Muttertieren stammen, die vor Belegung gegen den entsprechenden BTV-Stamm geimpft wurden und es muss nachweislich die Gabe von Kolostrum des Muttertieres erfolgt sein.

Der Nachweis der Kolostrum-Gabe erfolgt durch eine Tierhaltererklärung. Im Falle einer Grundimmunisierung des Muttertieres während der Trächtigkeit und nachweislicher Gabe von Kolostrum des Muttertieres sind Kälber maximal 14 Tage vor innerstaatlichem Transport mit negativem Ergebnis auf den entsprechenden BTV-Stamm untersucht worden. Der Nachweis der Kolostrum-Gabe erfolgt durch eine Tierhaltererklärung.

Blauzungenkrankheit: Diese Regelungen werden geändert

Tiertransporte ins Ausland sind nur in die Niederlande möglich

Die entsprechenden Tierhaltererklärungen können auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-donau-ries.de/Blauzungenkrankheit nachgelesen werden.

Sowohl die Durchführung der Impfungen als auch die Untersuchungen müssen in der HIT-Datenbank erfasst werden. Ein Verbringen mit Blutuntersuchung ist nur noch bis einschließlich 17. Mai möglich.

Das Verbringen von Tieren in das Ausland ist zur Zeit nur in die Niederlande möglich, sofern die Tiere frühestens sieben Tage vorher mit negativem Ergebnis untersucht worden sind. Ausnahmen gibt es nur für Schlachttiere. Diese können weiterhin ohne Untersuchung oder Impfung aber mit Tierhaltererklärung in Schlachtbetriebe verbracht werden.

Keine Änderungen gibt es für Tiere, die innerhalb des Sperrgebiets verbracht werden sollen. Hier muss wie bisher eine Tierhaltererklärung mitgegeben werden. Diese Tierhaltererklärung muss am Tag der Verladung oder frühestens am Vortag an das Veterinäramt des abgebenden Betriebes übermittelt werden. (pm)

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