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Corona-Hotspots: Andere Bundesländer verhängen Beherbergungsverbot für Münchner und Würzburger

02.07.2010

Blender

Autofahrer und Fußgänger - das geht einfach nicht zusammen. Zu unterschiedlich sind die Interessen, auch wenn Autofahrer ab und zu Fußgänger sind und umgekehrt. Es klappt nicht. Der motorisierte Zweibeiner denkt und handelt anders, als der unmotorisierte.

Dabei ist doch ganz klar, warum das nicht klappt: Das Ganze ist eine Frage der Höflichkeit. Autofahrer fühlen sich unhöflich behandelt, vor allem von Bekannten und Verwandten, von Freunden und Angehörigen.

Wie das? Uns allen dürfte folgender Dialog bekannt vorkommen:

Sie: "Neulich bin ich dir mit dem Wagen begegnet. Hast mich aber gar nicht gegrüßt." Er: "Hab' dich auch gar nicht gesehen." Sie: "Das kann nicht sein, hab' dir noch zugewunken." Er: "???"

Blender

Und schon ist er da, der Konflikt. Des Rätsels Lösung: Die Autoscheiben sind heute so gestylt, dass sie einen entgegenkommenden Fußgänger blenden. Er sieht nicht, wer hinterm Steuer sitzt - und reagiert demnach auch auf gute Bekannte nicht. Doch das weiß der hinter dem Steuer nicht, denn er sieht den Entgegenkommenden genau - und hält ihn deshalb für unhöflich, eingebildet und arrogant.

Die einzige Lösung: Einfach jeden entgegenkommenden Autofahrer grüßen, ja ihm zuwinken. Der grüßt und winkt zurück, der Bann ist gebrochen, die Zahl der Bekannten wird sich innerhalb weniger Tage verdoppeln - auch wenn Fußgänger nicht wirklich weiß, wen er im Auto gegrüßt hat.

Die Krux: Kommt ein so gegrüßter Autofahrer dem Fußgänger einmal als Fußgänger entgegen und grüßt ihn, wird er auf Unverständnis und Unhöflichkeit stoßen, schließlich kennt der ihn gar nicht - oder doch?

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