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Partnerschaft

10.01.2020

Brände in Australien: Nördlingen blickt nach Wagga Wagga

In der Nähe des Nördlinger Busbahnhofs verweist ein Schild auf die australische Partnerstadt.
Foto: Philipp Wehrmann

Australien kämpft mit riesigen Bränden. Wie ist die Situation in der Partnerstadt?

Mindestens 25 Menschen starben in den Flammen der australischen Brände seit Oktober, 2000 Gebäude verbrannten, mehr als eine Milliarde Wildtiere fielen dem Feuer Schätzungen zufolge zum Opfer, wie der australische Zweig des WWF berichtet. Brände sind auf dem Kontinent nichts ungewöhnliches, ihr Ausmaß in dieser Saison sehr wohl.

Die Welt blickt nach Australien – und Nördlingen nach Wagga Wagga, seiner Partnerstadt im Südosten des Kontinents. Schon kurz nach Ausbruch der Waldbrände in Australien habe Oberbürgermeister Hermann Faul bei seinem Amtskollegen in Wagga Wagga angefragt, ob auch die Partnerstadt Nördlingens von den verheerenden Bränden tangiert sei, teilt das Rathaus mit. Dies sei damals glücklicherweise nicht der Fall gewesen.

Oberbürgermeister Hermann Faul hat in Wagga Wagga angerufen

In diesen Tagen habe nun auf erneute Nachfragen, nicht nur von Oberbürgermeister Hermann Faul und der Stadtverwaltung, sondern auch von freundschaftlich mit Wagga Wagga verbundener Nördlingern, die im Büro des Oberbürgermeisters von Wagga Wagga arbeitende Mitarbeiterin Elisabeth Cox geantwortet, wie es in dem Schreiben der Stadt Nördlingen heißt. Sie habe sich sich im Namen des Lord Mayors für die Nachfragen und die besten Wünsche bedankt und mitgeteilt, dass sich die Stadt Wagga Wagga extrem glücklich schätze, nicht von den Bränden direkt und unmittelbar betroffen zu sein. Die Stadt habe keinerlei Wälder in unmittelbarer Nähe und angrenzend an das Stadtgebiet. Insofern sei Wagga Wagga nicht so sehr betroffen. Anders als in anderen Gemeinden in der Region, wüteten die Brände also nicht in der direkten Umgebung um Wagga Wagga. Die Stadt selbst unterstütze betroffene Gemeinden mit Spenden, Appellen, Konzerten und weiteren Aktivitäten.

Wie Elisabeth Cox weiter mitteilt, werden auch zum kommenden Wochenende hohe Temperaturen in Südostaustralien erwartet und weitere Brände befürchtet. Dennoch gehe es den Menschen in Wagga Wagga gut und sie dankten herzlich für die Verbundenheit der Stadt Nördlingen mit ihrer australischen Partnerstadt. (RN, pm)

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