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13.07.2010

Brandheiße Erlebnistage

Nördlingen/Buchdorf 200 Feuerwehranwärterinnen und -anwärter trafen sich in Buchdorf zum traditionellen Zeltlager der Feuerwehrjugendgruppen im Landkreis Donau-Ries. Hierbei legten die Mädchen und Buben die bayerische Jugendleistungsprüfung ab. Sommer, Sonne, Sensation - das waren die ersten Eindrücke, als bei Temperaturen um die 30 Grad die zahlreichen Jugendlichen auf dem Zeltlagerplatz in der Nähe des Sportgeländes anrückten. Nachdem die Jugendfeuerwehren ihre Standorte für die Zelte eingenommen hatten, standen diese mit ein paar gekonnten Handgriffen rasch.

Buchdorfs Bürgermeister und zugleich Schirmherr des Jugendfeuerwehr-Wochenendes, Georg Vellinger, eröffnete mit Kreisbrandmeister Daniel Gottwald, Kreisjugendfeuerwehrwart im Donau-Ries, das 19. Feuerwehr-Zeltlager im Landkreis und hieß die Teilnehmer in der Jura-Gemeinde willkommen. Kreisbrandinspektor Rudolf Mieling zeigte sich von der Vielzahl des Feuerwehr-Nachwuchses beeindruckt.

Damit sich die Feuerwehranwärter, welche aus allen Teilen des Landkreises gekommen waren, zu Beginn des Lagers kennenlernen konnten, wurde ihnen der erste Teil der Feuerwehrlager-Olympiade vorgestellt.

Am nächsten Tag dann der Höhepunkt: Zum "Floriansfrühstück" ertönte der Weckruf aus den Lautsprechern, stand doch die Abnahme der bayerischen Jugendleistungsprüfung auf dem Programm. Mit Begleitung der Buchdorfer Musikkapelle marschierten Ehrengäste, Feuerwehr-Führungskräfte und Jugendliche zum Abnahmegelände unweit des Zeltplatzes.

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Jugendleistungsprüfung abgelegt

Nachdem die 15 Schiedsrichter - allesamt Führungskräfte der Kreisbrandinspektion - ihre Positionen eingenommen hatten, konnte der "Startschuss" für die Leistungsprüfung geben werden. Sie besteht aus mehreren Aufgaben, welche von jedem Teilnehmer einzeln oder truppweise absolviert werden müssen. Hierbei kommt es neben der sonst gewohnten Schnelligkeit besonders auf die Exaktheit und die Ausführung der Übung an.

So müssen Knoten beherrscht, Feuerwehrschläuche in begrenzten Feldern ausgerollt und Zielwürfe mit der Feuerwehrleine vorgeführt werden. Auch das korrekte Kuppeln einer Saugleitung, das fehlerfreie Befestigen von Gerätschaften im Feuerwehrdienst mit einer Leine sowie der Umgang mit der Kübelspritze wurden geprüft.

Gefordert war zudem das Kuppeln einer 90 Meter langen Schlauchleitung. Abschließend folgte die theoretische Prüfung, in der feuerwehrtechnische Fragestellungen zu beantworten waren.

Große Freude stand in den Gesichtern, als nach der Auswertung allen teilnehmenden Feuerwehrjugendlichen zur bestandenen Jugendleistungsprüfung gratuliert werden konnte und die begehrten Abzeichen verliehen wurden.

Jugendgottesdienst gefeiert

Der darauf folgende Nachmittag stand bei hochsommerlichem Wetter wiederum ganz im Zeichen der Lagerolympiade. Bei lustigen Wasserspielen war das Geschick der Jugend gefordert und dadurch allerhand Abwechslung geboten. Einen feierlichen Jugendgottesdienst zelebrierte Pfarrer Wieslaw Bujak und ging dabei besonders auf das Engagement der Feuerwehren ein.

Am letzten Tag rundete dann die Siegerehrung der drei besten Spielmacher der Feuerwehr-Olympiade die Erlebnistage ab.

Dank vom Jugendfeuerwehrwart

"Ein herzliches Dankeschön gilt all' denen, die uns diese tollen Tage ermöglicht haben", so die Verantwortlichen.

Seinen besonderen Dank sprach Daniel Gottwald neben dem Schirmherrn auch den Inspektionsjugendfeuerwehrwarten Klaus Hönle, Andreas Schäftner und Peter Stehle, den Kameraden der Buchdorfer Wehr um Kommandant Gerd Reiner sowie dem BRK-Küchenteam aus. (fldr)

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