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Bürger müssen direkt informiert werden

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Kommentar Von Anja Ringel
08.04.2019

Spricht man in Mönchsdeggingen mit Anwohnern über das Almarin, wird schnell klar: Das Schwimmbad ist weiter ein wichtiges Thema in der Gemeinde, über das viel diskutiert wird. Deshalb warten viele Mönchsdegginger mit Spannung auf die Zahlen aus der Machbarkeitsstudie. Stand heute werden sie diese aber nicht aus erster Hand erfahren. Denn die Informationsveranstaltung dazu ist nur für Bürgermeister sowie Stadt- und Gemeinderäte.

Dass die Verantwortlichen der Städte und Gemeinden informiert werden müssen, ist selbstverständlich. Schließlich entscheiden sie letztendlich, ob es einen Zweckverband und damit eine Zukunft für das Almarin geben wird. An einer möglichen Wiedereröffnung haben die Bürger aber keinen geringeren Anteil. Sie waren es schließlich, die im vergangenen Jahr die Aktionswoche organisiert und dadurch „ihr“ Almarin für eine Woche wieder zum Leben erweckt haben.

Außerdem hat Bürgermeister Karl Wiedenmann vor einigen Wochen erklärt, dass auch Eigenleistungen und damit private Förderer gebraucht werden, damit eine Sanierung überhaupt möglich ist. Diese Menschen sollten ebenfalls aus erster Hand über die Zahlen aus der Machbarkeitsstudie informiert werden. Und nicht erst, nachdem die Verantwortlichen hinter verschlossenen Türen über all die Zahlen und einen möglichen Zweckverband diskutiert haben. Denn eines ist im vergangenen April klar geworden: Die Wiedereröffnung des Almarins ist ein Projekt, für das sich viele Menschen in der Region einsetzen. Deshalb sollten sie auch miteinbezogen werden.

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