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Wahl

03.01.2019

Bürgermeisterwahl in Hainsfarth: 100 Prozent für Klaus Engelhardt

Vor knapp 100 Zuhörern erläuterte Klaus Engelhardt seine Vorstellungen, falls er zum neuen Hainsfarther Bürgermeister gewählt wird.
Bild: Bernd Schied

Der 50-jährige Vizebürgermeister wurde einstimmig als Kandidat der „Bürgerliste Hainsfarth“ nominiert. Was er für Vorstellungen für den Ort hat.

Mit starkem Rückenwind geht Klaus Engelhardt am 10. März in die Neuwahl des Hainsfarther Bürgermeisters. Bei einer Zusammenkunft im Gasthaus Bayerischer Löwe, zu der die neu gegründete Wählergruppe „Bürgerliste Hainsfarth“ eingeladen hatte, wurde der 50-jährige Vizebürgermeister von 88 Stimmberechtigten einstimmig als Kandidat nominiert. Ob er einen Mitbewerber erhält, ist offen. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis Mitte Januar. Es ist allerdings davon auszugehen, dass er ohne Gegenkandidat bleiben wird.

Engelhardt präsentierte sich in seiner Vorstellungsrede selbstbewusst und mit klaren Vorstellungen, wie er im Falle seiner Wahl das Bürgermeisteramt in der rund 1400-Seelen-Gemeinde in Nordries ausüben werde. Teamorientiert, nachhaltig und zukunftsweisend wolle er zusammen mit dem Gemeinderat die anstehenden Herausforderungen angehen und meistern. Wichtig seien ihm dabei Transparenz und Bürgernähe. Er sehe sich als Ansprechpartner für alle Altersgruppen in der Gemeinde.

Ganz wichtig sei ihm darüber hinaus ein aktives Dorfleben, das in erster Linie durch die Vereine geprägt sei und das es nachdrücklich zu unterstützen gelte. Mit ihm werde es darüber hinaus kein Ortsteildenken geben. „Ich will für alle Bürgerinnen und Bürger da sein. Jedes Anliegen wird von mir ernst genommen“, versprach Klaus Engelhardt. Ein Bürgermeister müsse „Dienstleister“ für die gesamte Einwohnerschaft sein.

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Dass er sich nach reiflicher Überlegung als Kandidat zur Verfügung stelle, liege zum einen an der tiefen Verwurzelung mit Hainsfarth, aber auch an den zahlreichen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung an seiner Amtsführung als stellvertretender Bürgermeister. Hinzu komme die Herausforderung, mit wenig finanziellen Mitteln in der Kommune etwas zu bewegen.

Als vordringliche Projekte für das laufende Jahr nannte Engelhardt unter anderem den Beginn der Sanierung des Armenhauses, die Beseitigung der innerörtlichen Leerstände, die Erstellung von Sanierungskonzepten für alle gemeindlichen Gebäude sowie eine Teilsanierung des Schützenhauses in Steinhart.

Geleitet wurde die Versammlung von Eduard Randi, der auf die zusätzlichen 50 Unterschriften hinwies, die Klaus Engelhardt benötigt, um zur Wahl antreten zu können. Wie berichtet, können diese noch bis zum 28. Januar in der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen und an drei Tagen in der Gemeindekanzlei geleistet werden. Die genauen Termine sind bereits im Mitteilungsblatt der Gemeinde veröffentlicht worden.

Der nächste Hainsfarther Bürgermeister wird nicht wie üblich auf sechs, sondern für sieben Jahre gewählt. Der Grund dafür ist aus dem bayerischen Gemeindewahlgesetz ersichtlich. Dort heißt es wörtlich: „Beginnt die Amtszeit eines Bürgermeisters innerhalb der letzten zwei Jahre der Wahlzeit des Gemeinderates, endet sie mit dem Ablauf der folgenden Wahlzeit des Gemeinderates.“ In Hainsfarth wäre dies der 30. April 2026.

Die Neuwahl wird notwendig, weil der bisherige Rathauschef Franz Bodenmüller aus gesundheitlichen Gründen sein Amt vorzeitig niedergelegt hat. (bs)

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Die Diskussion ist geschlossen.

04.01.2019

Der Titel ist schon etwas irreführend und Reißerisch, oder?
"Bürgermeisterwahl in Hainsfarth: 100 Prozent für Klaus Engelhardt"

Hier wird doch suggeriert das er die Bürgermeisterwahl mit 100% der Stimmen gewonnen hat und nicht das er nur als Kandidat gewählt wurde.

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