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Auszeichnung

04.04.2017

Bundesverdienstkreuz für Leonhard Dunstheimer

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner hat Leonhard gestern das Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht.

Reimlinger wurde gestern in München geehrt. Er ist dankbar – auch für die Menschen an seiner Seite

Leonhard Dunstheimer hat gestern das Bundesverdienstkreuz am Bande bekommen. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner überreichte ihm die Auszeichnung in München. Dunstheimer war Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Volksbank Ries, bis er sich 2008 in den Ruhestand verabschiedete. Der Reimlinger engagiert sich zudem vielfältig im Ehrenamt, beispielsweise für die Internationale Rosetti-Gesellschaft, die Glühwürmchen-Kinderkrebsstiftung oder die Kulturstiftung Harburg. Aigner sagte, mit dem Bundesverdienstkreuz würdige der Bundespräsident die Verdienste Dunstheimers um das allgemeine Wohl in der Rieser Region und weit darüber hinaus.

Gestern am späten Nachmittag ist der 68-Jährige noch in der Landeshauptstadt, als ihn die RN am Handy erwischen. Dunstheimer sagt, er habe sich natürlich gefreut, als er die Nachricht bekommen habe, für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen zu sein. Doch neben der persönlichen Freude empfinde er auch Dankbarkeit. Sowohl im Privaten als auch im Beruf habe er stets viel Unterstützung von seinen Mitmenschen und Mitstreitern erfahren. Ohne die Menschen an seiner Seite – darunter seine Ehefrau und seine Kinder – hätte er seine Ziele und Ideen nicht umsetzen können, so der 68-Jährige.

Dunstheimer, der auch ehrenamtlicher Präsidente des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) war, erhielt die Auszeichnung für sein gesellschaftliches Engagement und seine sozialen und kulturellen Verdienste. Er stand sein gesamtes Berufsleben im Dienst der bayerischen Genossenschaftsorganisation.

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Seine Karriere begann er 1962 mit einer Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Raiffeisenbank Bayerdilling in Schwaben. Bereits vier Jahre später wurde er als 18-Jähriger von der Raiffeisenbank Altenmünster zum seinerzeit jüngsten Geschäftsführer eines genossenschaftlichen Instituts in Bayern berufen. 1971 wechselte Dunstheimer in den Vorstand der Raiffeisen-Volksbank Ries, dessen Vorsitz er 1976 übernahm und bis zum Eintritt in seinen Ruhestand im Jahr 2008 innehatte, heißt es in einer Pressemitteilung des GVB weiter.

Parallel dazu brachte sich Dunstheimer ehrenamtlich in den GVB-Gremien ein. Ab 1977 engagierte er sich im Kreisverband Donau-Ries als stellvertretender Vorsitzender und später als Vorsitzender. Ab 1985 übernahm der zweifache Familienvater verschiedene Funktionen im Bezirksverband Schwaben, dessen Präsident er 2001 wurde. Im Jahr 1997 wurde Dunstheimer zum Mitglied des GVB-Verbandsrats gewählt. Zwischen 2001 und 2004 amtierte er als Vizepräsident, von 2004 bis 2008 als Verbandspräsident.

Leonhard Dunstheimer bekleidete darüber hinaus zahlreiche Mandate. So saß er unter anderem im Bayern-Beirat sowie in zwei Aufsichtsratsgremien der Allianz. Bei der BayWa AG gehörte er ebenfalls dem Beirat an. Außerdem war er Mitglied im Mittelstandsbeirat des Bundeswirtschaftsministeriums und langjähriger Vertreter in der Vollversammlung der IHK Schwaben, deren Ehrenmitglied er bis heute ist. Dunstheimer engagiert sich bis heute auch für kirchliche, kulturelle und gesellschaftliche Belange in seiner Heimatregion: Er gründete unter anderem die Raiffeisen-Volksbank-Ries-Stiftung und die VR-Bürgerstiftung Ries. Zudem initiierte er die Anton-Jaumann- sowie die Margarete-Jaumann-Stiftung, bei denen er zum Teil den Vorsitz innehatte. Darüber hinaus engagiert er sich seit 30 Jahren in der Gefangenenbetreuung der Justizvollzugsanstalt Niederschönenfeld. (RN, pm)

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