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Riesbürg

24.10.2020

Corona noch ohne Einfluss auf die Finanzen in Riesbürg

Die Gemeinde Riesbürg kommt finanziell laut Bürgermeister Willibald Freihart bisher gut durch die Corona-Krise.

Plus Riesbürg kommt nach Meinung des Bürgermeisters bisher gut durch die Krise. Wofür die Kommune Geld ausgeben will.

Die Gemeinde Riesbürg plant 2021 Investitionen in Höhe von knapp 1,6 Millionen Euro. Das sind rund 1,5 Millionen Euro weniger als im laufenden Haushaltsjahr. Dem gegenüber stehen Einnahmen von circa 800.000 Euro, die vorwiegend aus staatlichen Zuschüssen und Bauplatzverkäufen resultieren. Doch in der kommenden Zeit stehen noch einige Investitionen an.

Wie viel neue Schulden die Kommune machen muss, sei noch offen. Bürgermeister Willibald Freihart geht jedoch von einer geringen Verschuldung aus, sagte er bei der Vorberatung des Finanzhaushaltes für das kommende Jahr im Gemeinderat.

In Pflaumloch muss der Kanal saniert werden

Die beiden größten Ausgabeposten seien die sogenannte Wohnumfeldmaßnahme in der Schillerstraße in Pflaumloch mit veranschlagten 750.000 Euro (Kanalsanierung, Erneuerung der Wasserleitung und Straßenbau) sowie die Erschließung des neues Baugebietes Oberes Reis II ebenfalls in Pflaumloch mit 300.000 Euro. Für die Schillerstraße rechnet Freihart mit einer Förderung des Landes Baden-Württemberg von 450.000 Euro. Beim Wohngebiet sollen sich die Ausgaben durch den Verkauf der Bauplätze wieder kompensieren.

Für einen Sonnenschutz und einen Spielplatz am Kindergarten Pflaumloch will die Kommune 90.000 Euro ausgeben, für die Anschaffung eines Notstromaggregates 50.000 Euro, um im Falle eines Stromausfalls gewappnet zu sein. 100000 Euro sind für den Grunderwerb vorgesehen. Einen positiven Blick warf der Bürgermeister auf das laufende Haushaltsjahr. Bis dato habe die Corona-Pandemie noch keine negativen Auswirkungen auf die Finanzen der Gemeinde. „Bis jetzt sind wir gut durch die Krise gekommen“, meinte Freihart. Die Gewerbesteuereinnahmen würden sogar um eine halbe Million Euro höher als veranschlagt ausfallen und voraussichtlich 1,6 Millionen Euro betragen. Der Kompensationsbetrag des Staates wegen Corona falle hierbei mit 175.000 Euro ins Gewicht.

Ein Darlehen wird in geplanter Höhe von Riesbürg nicht benötigt

Weiter erklärte Freihart, dass der Bauplatzverkauf das Jahr über sehr erfreulich verlaufen sei. Auch das zum Jahresbeginn eingeplante Darlehen von 530000 Euro zum Haushaltsausgleich werde in dieser Höhe nicht benötigt. Durch die Einnahmen aus den Verkäufen der Bauplätze dürfte dieser Betrag erheblich niedriger ausfallen. Freiharts Fazit: „Im Moment steht die Gemeinde finanziell gut da. Wir wissen allerdings nicht, wie sich alles weiterentwickelt.“ Zu Corona sagte Freihart, dass es aktuell in Riesbürg keinen Infektionsfall gebe. Da im Ostalbkreis bis Ende der Woche mit mehr als 50 Fällen pro 100000 Einwohner zu rechnen sei, werde auch Riesbürg von den damit verbundenen Maßnahmen betroffen sein. Insbesondere die Sperrstunde werde zu Buche schlagen.

Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Ostalbkreis bei 60,2.

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