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17.06.2010

Davon geht die Welt nicht unter?

Einen gelungenen Balanceakt zwischen heiter und ernst präsentierten jetzt in der ehemaligen Synagoge Hainsfarth Alexandra Völkl (Gesang) und Sören Balendat (Piano). Foto: heja
Foto: heja

Hainsfarth "Kämpft ihr da draußen nur schön weiter. Deutschland ist bald von den Russen besetzt. Das rief die Sängerin Evelyn Künneke 1944 an der Westfront von der Bühne herunter. "Das war ein Satz zu viel und der erfolgreiche deutsche Swing-Star wurde wegen Defätismus zum Tode verurteilt", erzählte Alexandra Völkl am Dienstagabend in der Synagoge in Hainsfarth. Zuvor hatte sie Evelyn Künnekes Erfolgslied "Haben Sie schon einmal im Dunkeln geküsst?" gekonnt und mit viel Witz gesungen, ebenso gekonnt begleitet vom Pianisten Sören Balendat. Tatsächlich starb Evelyn Künneke erst 2001 in Berlin, an Lungenkrebs. Die Nazis hatten sie 1944 nämlich kurzerhand aus der Todeszelle geholt, um sie mit dem geheimen Propaganda-Orchester "Charlie and His Orchestra" anti-amerikanische Swing-Titel singen zu lassen: "Man brauchte Sänger, die akzentfrei Englisch singen konnten", so Völkl.

Wechselbad der Gefühle

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