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Debatte über Sparkassen-Schließungen: Hier wurden Tatsachen verdreht

Kommentar Von Verena Mörzl
20.11.2020

Plus Zu behaupten, der Kunde habe durch seine rückläufigen Besuche der Filialen entschieden, welche schließen müssen und welche nicht, verdreht die Tatsachen. Das meint Verena Mörzl in ihrem Kommentar über den massiven Abbau von Sparkassen-Geschäftsstellen im Ries.

So nachvollziehbar die Umstrukturierung bei der Sparkasse Dillingen-Nördlingen mit Blick auf die wirtschaftlichen Interessen ist: Zu behaupten, der Kunde habe durch seine rückläufigen Besuche der Filialen entschieden, welche schließen müssen und welche nicht, verdreht die Tatsachen.

Dies wieder und wieder zu behaupten, ist anmaßend noch dazu. Schon vor der Fusion mit Dillingen stand fest, dass die Strukturen optimiert werden sollen. Sukzessive sind die Öffnungszeiten der Filialen auf dem Land verkürzt worden. Ein schleichender Prozess, der nicht aufhören wird, wenn nicht mal eine Institution wie die Sparkasse Wert darauf legt, den ländlichen Raum und damit sich selbst zu stärken.

Sparkasse Dillingen-Nördlingen: Immer weniger Nähe am Kunden

Die Sparkasse Dillingen-Nördlingen wirbt weiterhin damit, mit zwölf Geschäftsstellen und 13 Selbstbedienungs-Automaten „nah“ bei ihren Kunden zu sein. Das Wort nah ist im Sparkassen-Schreiben in Anführungszeichen gesetzt. Vorsichtig formuliert, vielleicht gar eine Beschönigung, als würde da schon jemand ahnen, dass die eigentliche Bedeutung in diesem Kontext falsch ist.

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