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Straßenbau

06.11.2018

Deiningen: Dritter Teil des Umleitungs-Marathons

In der jüngsten Gemeinderatssitzung skizzierte Bürgermeister Wilhelm Rehklau den Ablauf der Bauarbeiten in der Deininger Hauptstraße.
Bild: Ronald Hummel

Plus Noch in diesem Monat wird die Deininger Hauptstraße gesperrt. Aber nur wenn die Arbeiten auf der Nördlinger Ostspange fertig sind.

Als die Wemdinger Unterführung wiedereröffnet wurde, begannen die Arbeiten auf der Nordost-Umgehung Nördlingens; sind diese abgeschlossen, wird mit der Sanierung der Deininger Hauptstraße begonnen. In der jüngsten Sitzung des Deininger Gemeinderates skizzierte Bürgermeister Wilhelm Rehklau den Ablauf: Laut Plan soll am Montag, 19. November mit den Kanalbau-Arbeiten begonnen werden – aber nur, wenn die Arbeiten auf der B25 im Bereich Nördlinger Umgehung bis dahin planmäßig fertig sind.

Wenn nicht, wird es spätestens in der der darauffolgenden Woche so weit sein. Alle Anwohner und Gewerbetreibenden werden während der Kanalarbeiten ihre Grundstücke erreichen können, doch die Hauptstraße wird für den Durchgangsverkehr gesperrt. Sobald die Kanalarbeiten abgeschlossen sind, rollt der Verkehr zwischendurch wieder auf einem provisorischen Fahrbahnbelag, bis dann der Straßenausbau beginnt.

Die Umleitung tritt einige Tage vor Beginn der kanalarbeiten in Kraft, auf jeden Fall also noch im November. Sie führt von Nördlingen aus über die B466 nach Pfäfflingen, von dort weiter nach Wechingen und Fessenheim. Von Wemding aus wird der Verkehr umgekehrt über Fessenheim nach Wechingen und dann zur B466 geleitet. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für Rehklaus Vorschlag aus, bei vier Verkehrssicherungs-Firmen Angebote für die Beschilderung einzuholen, die vor allem in Deiningen und den genannten Orten als Umleitungs-Knotenpunkten nötig wird. Das Gremium beschloss aufgrund der Erfahrungen beispielsweise in Möttingen, wo Lkws oft durchfuhren, bis sie in den Höfen stecken blieben, auch Schilder mit Hinweisen auf die letzten Wendemöglichkeiten im Bereich Deiningen aufzustellen. Sämtliche Schilder müssen unter der Woche zwei Mal täglich, an Sonn- und Feiertagen ein Mal pro Tag überprüft werden. Bürgermeister Rehklau will diesen Posten bei den Ausschreibungen gesondert ausweisen lassen; nach dem Vorbild anderer Gemeinden steht im Raum, diese Aufgabe Freiwilligen aus dem Ort zu übertragen.

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Schulbusverkehr wird dann umgeleitet

Der Schulbusverkehr wird von der Hauptstraße an der Sperrung über Jahnstraße, St.-Martinstraße und Schulstraße führen. Als sichere Ersatz-Haltestelle wählte das Gremium unter verschiedenen Möglichkeiten die St.-Martinstraße, da während der Bausituation auf den anderen Straßen, vor allem der Jahnstraße, mit viel Verkehr gerechnet wird. Die Zeitschiene gestaltet sich aus heutiger Sicht folgendermaßen: Die Kanalarbeiten werden bis Frühjahr 2019 dauern, wobei naturgemäß die winterlichen Wetterverhältnisse eine Rolle spielen.

Bürgermeister Rehklau hat bereits alle Versorgungsunternehmen angeschrieben, um die Leitungsverlegungen zu koordinieren. Der Straßenbau schließt sich dann im Sommer an, bis zum Winter soll die Deckschicht aufgebracht sein. Auch der Kreisverkehr wird parallel zur Sanierung der Hauptstraße voll ausgebaut, wobei die Deckschicht abgefräst und neu aufgebracht wird; von einem Beton-Ausbau, der in die Überlegungen einbezogen worden war, kam man wieder ab.

Im Winter 2019 kann dann der Verkehr endgültig wieder über die Staatsstraße 2213 durch Deiningen rollen.

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