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15.01.2020

Deiningen erschließt Grundstücke

Gemeinderat stimmt Konzept „Nördlingen mobil“ zu

Der Deininger Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Montag unter anderem beschlossen, die Erschließung des dritten Bauabschnitts im Wohngebiet Nord zu beginnen. Eine Veräußerung der verbleibenden Grundstücke bis zum Spätsommer 2021 sei dann möglich, sagte Bürgermeister Wilhelm Rehklau.

Das Gremium entschied außerdem, Teile des Bebauungsplans „Gewerbezentrum Mittleres Ries I“ aufzuheben und den Flächennutzungsplan entsprechend zu ändern. Der Kauf einer vorgesehenen Ausgleichsfläche habe sich als nicht möglich herausgestellt, sagte der Rathauschef. Die Ratsmitglieder stimmten einer Teilaufhebung des Planes zu. Die Notwendigkeit eines Regenrückhaltebeckens soll neu berechnet werden.

Rehklau informierte den Gemeinderat außerdem über den Stand des Breitbandausbaus in Deiningen. Er wolle Fördermittel des Bundes beantragen, um den weiteren Breitbandausbau in Deiningen zu planen. Angesichts der Vielzahl von Förderprogrammen von Bund und Freistaat sei es notwendig, ein Gesamtkonzept für das weitere Vorgehen zu erstellen.

Mehrere Gemeinderatsmitglieder kritisierten, dass das Thema Breitbandausbau insgesamt zu bürokratisch geworden sei und forderten den Bürgermeister auf, dies den verantwortlichen Politikern bei Gelegenheit mitzuteilen. Rehklau stimmte ihnen zu: Er bezeichnete die Unübersichtlichkeit der Programme als „Unding“. Zudem seien Gemeinden sehr von Versorgern abhängig. Deiningen habe viele Leerrohre für Glasfaserleitungen verlegt, von denen viele bisher ungenutzt geblieben seien.

Der Gemeinderat beschloss außerdem, am Mobilitätskonzept „Nördlingen mobil“ mit den damit verbundenen Kosten teilzunehmen. Die Gemeinde muss sich im ersten Jahr mit etwa 1500 Euro beteiligen. Dieser Betrag steigt jährlich an, ab dem fünften Jahr kostet das Konzept Deiningen rund 2700 Euro. Es ist zunächst auf fünf Jahre ausgelegt. Rehklau sagte, Deiningen profitiere durch die regelmäßigen Busse nach Nördlingen in besonderem Maße.

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