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Verkehr

20.07.2018

Deininger Gemeinderäte diskutieren Straßenausbau

Der Deininger Gemeinderat diskutierte den Ausbau der Hauptstraße. Gerade durch die Umleitungen ist die Sanierung dringender geworden. (Archivfoto)
Bild: Mörzl

Das Landratsamt lehnte eine Vollsperrung ab. So soll die Sanierung der Hauptstraße aussehen.

Die Planungen für den Ausbau der Staatsstraße 2213 durch Deiningen gehen voran. In seiner jüngsten Sitzung befasste sich erneut der Gemeinderat mit dem seit längerem diskutierten Thema.

Mit dem Ausbau der Hauptstraße, Fahrbahn mit Querungshilfen als Maßnahme des Freistaats und den gemeindlichen Flächen entlang des Straßenzuges soll der am meisten frequentierte öffentliche Raum Deiningens unter den Aspekten der Barrierefreiheit, einer hohen Gestaltungsqualität, der Wohnumfeldverbesserung und der Aufenthaltsqualität erneuert werden. Mit dieser Investition soll der Ortskern als lebendiges Zentrum mit hoher Qualität für die Zukunft neu aufgestellt werden. Gleichzeitig soll die vorhandene Trennwirkung für Fußgänger und Radfahrer insbesondere für ältere Menschen in einen nördlichen und südlichen Ortsteil abgemildert werden.

In der Sitzung vom 25. Juni hatten die Räte den Grundsatzbeschluss zum Ausbau der gemeindlichen Flächen entlang der Hauptstraße im Zuge der staatlichen Erneuerungsmaßnahme der Straße einstimmig gefasst. Vom Nördlinger Büro Moser+Ziegelbauer wurde das Gremium über die Gesamtausbaukosten der gemeindlichen Flächen, Gehwege, Grünflächen, Aufenthaltsbereiche, Haltestellen und Querungen in Höhe von 1,07 Millionen Euro informiert. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt bei rund 510 000 Euro.

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Der Gemeinderat ermächtigte jetzt Bürgermeister Wilhelm Reklau die Vereinbarung mit dem Staatlichen Bauamt Augsburg nach Klärung der noch offenen Punkte zu unterzeichnen, um die Planung weiterführen zu können. Auf Basis der vorgenannten Finanzierung sowie auf der Grundlage des mit den Förderstellen der Regierung abgestimmten Ausbauplanung beschlossen die Räte, die Flächen entlang der Hauptstraße 2019 ausbauen zu lassen. Diese erfolgt im Zuge des Ausbaues der Staatsstraße durch das staatliche Bauamt zeitlich gestaffelt, sobald die Straße fertig ist. Zudem wurde der Auftrag zur Kanalerneuerung in der Hauptstraße an die Nördlinger Firma Heuchel vergeben. Die Auftragssumme beträgt rund 435 000 Euro brutto.

Eine Vollsperrung während der Bauarbeiten lehnte das Landratsamt bereits ab, es komme jetzt darauf an, ob die bauausführende Firma die Arbeiten überhaupt bei einer Teilsperrung erledigen könne, so Bürgermeister Rehklau in der Sitzung.

Bedarfsumfrage für die Betreuung von Kindern

Kommunen müssen alle drei Jahre eine Bedarfsumfrage für die Betreuung von Kindern bis zu 14 Jahren durchführen. Deiningen ließ 272 Fragebögen ausgeben, an Eltern von Kindern unter drei Jahren (41), zwischen drei und sechs Jahren (55) und sechs bis 14 Jahren (176). Der Rücklauf war allerdings wieder einmal äußerst spärlich mit 83 Fragebögen, so jetzt der Bürgermeister in der Sitzung. Der gesetzlichen Vorgabe sei zwar damit Genüge getan worden, ein verlässliches Ergebnis dadurch aber nicht möglich. Dennoch sei ein Beschluss zu fassen, um eine Förderung für alle Plätze zu bekommen. Für die Kinderkrippe erfolgt eine Bedarfsfeststellung von 36 Plätzen und für den Kindergarten für 62 Plätze. Sollte Bedarf für eine Tagespflege bestehen, werde dies individuell anerkannt, so der Bürgermeister.

Das Gremium beschloss folgende Auftragsvergaben: Für den Neuanstrich des gemeindlichen Bauhofes wurden Angebote eingeholt, wobei hier die Firma Rauch mit 11173 Euro am günstigsten lag. Ergänzend wurden im Vorfeld zudem für das danebenliegende Asylbewerberheim, auf Basis der günstigsten Bieterin, die Kosten ermittelt. Darum soll der Auftrag mit Option der Erweiterung um dieses Angebot vom Bürgermeister nachverhandelt werden.

Für den Anstrich der Fenster im Rathaus, wofür drei Anbieter angeschrieben wurden, kam ebenfalls die Nördlinger Firma Maler Rauch GmbH infrage. Sie bekam den Auftrag zum Angebotspreis von 2666 Euro.

Bürgermeister Reklau informierte über das neue Wohngebiet Nord. Ende nächster Woche werde dort die Firma Streicher mit ihren Arbeiten beginnen und wohl bis Anfang/Mitte August die Gasleitung verlegen. Anschließend werde die Firma Frisch für die EnBW die Verkabelungen vornehmen, danach wäre die Telekom an der Reihe, im Anschluss die Straßenbau- und Pflasterarbeiten durch die Firma Frisch. Archäologen hätten diese Woche die Arbeiten wieder aufgenommen.

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