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10.11.2010

Der Schornstein fällt Stein für Stein

Die Bopfinger Firma Henkel AG & Co KGaA hat sich dazu entschlossen, den alten Industrieschornstein auf ihrem Firmengelände abbauen zu lassen. Es gibt keine spektakuläre Sprengung. Vielmehr wird der Kamin, der um 1940 gebaut wurde, Stein für Stein abgetragen.

Der auffällige Kamin ist schon längere Zeit außer Betrieb. Mit seinem Abbau geht auch ein Stück Industriegeschichte in der Stadt zu Ende. Heute verfügt der Henkel-Standort Bopfingen über eine moderne Dampfkesselanlage mit dem erforderlichen Kamin aus Edelstahl.

In der vergangenen Woche haben die Vorbereitungen für den Rückbau des Kamins begonnen. Dazu haben sich Mitarbeiter einer Spezialfirma mit einem mobilen Holzgerüst bis zur Spitze des etwa 45 Meter hohen Schornsteins hochgearbeitet. Am Montag wurde mit schwerem Gerät am Fuß des Kamins ein Loch in die Wand geschlagen.

Nun begann der eigentliche Rückbau. Dabei werden die einzelnen Ziegelsteine von oben her gelöst und nach innen gedrückt. Das herabfallende Abbruchmaterial wird von unten her abgeräumt und einer Sonderentsorgung zugeführt, wie die Firma mitteilt. Rund zwei Wochen soll es dauern, bis der Schornstein von der Bopfinger Bildfläche verschwunden sein wird. (gne)

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