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Theater

09.02.2015

Der Sommer der Gaukler auf der Freilichtbühne

Jetzt geht es an die Proben

Ein Spektakel mit Musik wird in dieser Saison auf der Freilichtbühne in Nördlingen zu sehen sein. Nach dem Drama „Das Haus der Bernharde“ im vergangenen Jahr, folgt „Schikaneder – Der Sommer der Gaukler“ von Robert Hültner. Der Startschuss ist gefallen.

Kurz zum Inhalt: Im Sommer 1780 begibt sich die Wandertheatertruppe um Prinzipal Emanuel Schikaneder auf den Weg nach Salzburg. Schikaneder hofft, dort auf Mozart zu treffen, um mit ihm über eine Zusammenarbeit zu verhandeln. Das Einreisegesuch an den Fürstbischof von Salzburg schickt er voraus, denn ohne eine Genehmigung darf die Truppe dort nicht gastieren. Weil die Antwort aber auf sich warten lässt, quartieren sich die Komödianten in einem bayrischen Bergdorf ein und vertreiben sich die Zeit des Wartens mit dem Einstudieren von neuen Stücken und allerhand Liebeleien.

Da Schikaneders Geld längst ausgegangen ist, muss der charmante und gewitzte Theatermann zu so manchen Tricks greifen, um wenigstens den misstrauischen Wirt Kolber und dessen Personal zu besänftigen. Währenddessen beginnt es im Dorf zu rumoren. Bergwerkarbeiter kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen und wollen ihre Ausbeutung nicht länger hinnehmen. Auch Schikaneder gerät in Bedrängnis, es fällt ihm immer schwerer seine Truppe moralisch zusammen zu halten. In seiner Geldnot beschließt er, im Dorf ein Gastspiel zu veranstalten. Er bringt ein reißerisches Trauerspiel zur Aufführung –eine Sensation für das kleine Dorf. Leider wissen die Zuschauer nicht unbedingt zwischen Spiel und Realität zu unterscheiden.

Junge Spieler und alte Hasen

Die erste Spielerversammlung fand bereits statt. Dabei wurde auch das Geheimnis der Besetzung gelüftet. Eine bunte Gruppe aus alten Theaterhasen, neuen und jungen Schauspielern, will das Stück zum Erfolg führen.

Wolfgang Balzer stellte sein Bühnenmodell vor. (pm)

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