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Die Akzeptanz in der Bevölkerung bröckelt

David Holzapfel
Kommentar Von David Holzapfel
16.01.2021

Plus Die unlängst in Kraft getretene 15-Kilometer-Regelung ist unsinnig für den Landkreis Donau-Ries, schreibt David Holzapfel in seinem Kommentar.

Immer wieder haben Bund und Länder in den vergangenen Monaten die Corona-Regeln nachgezurrt, Schlupflöcher gestopft und reagiert auf das, was die Pandemie an Neuem brachte. Und nach jeder Maßnahme mit überschaubarer Wirkung wurden mehr Stimmen laut, die dem Kampf gegen die Pandemie ihr Generalmisstrauen aussprachen. Das zeigt sich in Facebook-Kommentaren, auf Querdenkerdemos, mitunter auch im eigenen Umfeld.

Wir alle sind müde, sehnen uns nach Normalität, einem Ende der Pandemie. Aber die Pandemie ist noch nicht zu Ende. Mit unsinnigen Regeln werden mehr Menschen den Pfad der Akzeptanz verlassen. Und für den Landkreis Donau-Ries ist die 15-Kilometer-Beschränkung eine unsinnige Regel. Die Natur im Ries bietet vieles. Vereiste Seen und schneebedeckte Berge, die Touristenhorden zu Corona-Ordnungswidrigkeiten anstacheln, gehören eher weniger dazu.

Nördlingens Oberbürgermeister Wittner mahnt zu Recht

Ein baldiges Ende der Pandemie ist eng geknüpft an unseren Glauben daran, dass die Regierung weiß, was sie da gerade verordnet. Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner mahnte unlängst jedoch völlig zu Recht, die Menschen würden mürbe angesicht der offensichtlichen Unüberlegtheit mancher Maßnahmen.

Bund und Länder sollten also aufhören, im Tagestakt neue Maßnahmen im Gießkannenprinzip über das Land zu kippen. Nach dem Motto: Berufstätige im Home Office müssen sich nach jedem Telefonkontakt 15 Minuten lang die Hände waschen.

Versteht doch jeder oder...?

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