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Nördlingen

10.02.2018

Die Bundesstraße 466 ist bald dicht

Die Bundesstraße 466 zwischen Nördlingen und Löpsingen sowie der Kreisverkehr im Gewerbegebiet Steinerner Mann-Ost sollen im Frühjahr saniert werden, das bestätigt das Staatliche Bauamt Augsburg.
Bild: René Lauer

Die Strecke zwischen Nördlingen und Löpsingen wird saniert. Auch der Kreisverkehr im Gewerbegebiet soll gesperrt werden. Die Umleitung führt erneut durch Deiningen.

Nördlingen in Richtung Osten zu verlassen, wird in den nächsten Monaten nicht so einfach. An die geschlossene Wemdinger Unterführung haben sich die meisten Rieser gewöhnt, doch in diesem Jahr kommen noch einige Hindernisse hinzu. Denn bevor die Staatsstraße 2213 nach Deiningen in den Sommerferien für mehrere Wochen gesperrt wird (wir berichteten), müssen Autofahrer mit einer weiteren Einschränkung leben.

Das Staatliche Bauamt Augsburg will im Frühjahr den nächsten Abschnitt der Sanierung der Bundesstraße 466 angehen. Vergangenes Jahr wurde die Straße bereits zwischen Oettingen und Löpsingen saniert, nun ist laut Stefan Greineder vom Staatlichen Bauamt die Strecke zwischen Löpsingen (südliche Anschlussstelle) und Nördlingen an der Reihe. „Die Straße weist schon einige Schäden auf, da muss man etwas machen, bevor der Zustand sich noch deutlich verschlimmert“, sagt Greineder. Von der Deckschicht der B466 müssten einige Zentimeter abgefräst werden, dann werde unter anderem eine Verstärkung für den Oberbau installiert, um die Straße für eine größere Belastung zu wappnen, ehe ein neuer Belag aufgetragen wird. Rund zwei Monate werde das dauern, schätzt Greineder, je nachdem, wie das Wetter mitspiele. Wann es losgehen kann, hänge allerdings noch an weiteren Faktoren.

Neben der Bundesstraße soll auch der Kreisverkehr am Gewerbegebiet Steinerner Mann-Ost saniert werden – der wird dafür etwa vier Wochen gesperrt. Weil dieser jedoch die einzige Zufahrtsmöglichkeit zu den angesiedelten Firmen darstellt, muss zunächst ein neuer Anschluss geschaffen werden. Wie das geht, erklärt Stadtsprecher Rudi Scherer: „Es wird ein neuer Kreisverkehr an der Staatsstraße 2213 nach Deiningen errichtet.“ Dieser soll gebaut werden, bevor der bereits bestehende Kreisverkehr gesperrt wird. „Anders geht es nicht, wir brauchen ja eine Zufahrt für die Unternehmen“, meint Scherer. Pläne, das Gewerbegebiet in südlicher Richtung anzubinden, gebe es laut Greineder ohnehin schon länger. Das Konzept für den neuen Kreisverkehr stehe bereits, bestätigt Rudi Scherer.

Im Zuge der Bundesstraßensanierung soll auch die Rampe zur B25 erneut werden, die sei dann ebenfalls gesperrt, gibt Greineder bekannt. Wenn alles nach Plan laufe, könne die Sanierung der B466 im Mai beginnen. Für die Erneuerung der Straße kalkuliert das Staatliche Bauamt rund zwei Millionen Euro ein.

Als Umleitung dient eine altbekannte Strecke: Wie im vergangenen Jahr, als die Bundesstraßen 25 und 466 saniert wurden, leitet das Staatliche Bauamt den Verkehr über Deiningen, den Fessenheimer Kreisverkehr und anschließend über die Staatsstraße 2221 um. Der Deininger Bürgermeister Wilhelm Rehklau hat bereits angekündigt, für diesen Zeitraum zumindest in der Nacht wieder ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern auf der Ortsdurchfahrt verordnen zu wollen. Die Entscheidung darüber trifft allerdings das Landratsamt. Stefan Greineder rechnet nicht damit, dass es für die Anwohner erneut zu einer so heftigen Lärmbelastung kommen wird wie im vergangenen Jahr. Die Zahl der Autos, die Deiningen passieren, erhöhe sich um 3000 am Tag, schätzt Greineder. Das sei „deutlich verträglicher“.

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