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Versammlung

20.06.2016

Die CSU wählt ihre Delegierten

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Zahlreiche langjährige Mitglieder wurden bei der Versammlung der CSU im Landkreis geehrt. Sie halten der CSU seit 50 Jahren die Treue. Links im Bild Landrat Stefan Rößle, rechts hinten Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler, vorne Ulrich Lange.

85 Vertreter aus dem Landkreis bestimmen mit, wer für die Bundestagswahl nominiert wird. Der bisherige Abgeordnete Ulrich Lange befürwortet die Union mit der CDU

Um Ulrich Lange für die Bundestagswahl 2017 nominieren zu können, haben am Wochenende rund 160 Vertreter der CSU-Ortsverbände im Landkreis 85 Delegierte gewählt. Die Aufstellungsversammlung im Bundeswahlkreis 254 (Donau-Ries, Dillingen und Teile von Aichach-Friedberg) findet am 28. Juli in Mertingen statt. Der 47-jährige Nördlinger wird sich zum dritten Mal um ein Mandat in Berlin bewerben.

Lange verzichtete auf eine ausführliche Bilanz seiner Arbeit in den zurückliegenden drei Jahren. Diese will er sich für die Nominierungskonferenz vorbehalten. Er sprach allerdings von einer „nicht einfachen“ Wahlperiode. Sie sei für die Unionsparteien bisher auch „nicht ganz optimal“ gelaufen, sagte Lange und meinte damit in erster Linie die Auseinandersetzungen zwischen CDU und CSU in der Flüchtlingspolitik. Trotz erheblicher Meinungsverschiedenheiten in dieser Frage halte er nichts von einem „Auseinandergehen“ der beiden Parteien, was hin und wieder diskutierte werde.

Stichwortartig listete Lange auf, was er durch den Bund zusammen mit den anderen Mandatsträgern für den Wahlkreis habe erreichen können. Rund sechs Millionen Euro seien aus der Städtebauförderung in den Landkreis geflossen. Im Bereich der Infrastruktur habe der Staat rund 55 Millionen Euro in Nordschwaben investiert und der neue Bundesverkehrswegeplan 2030 eröffne zudem große Chancen für die künftige Realisierung wichtiger Straßenbauprojekte. In dem Zusammenhang nannte Lange den geplanten Neubau der B29 zwischen Nördlingen und der A7 bei Aalen, der bekanntlich neben der Umfahrung Möttingens im vordringlichen Bedarf eingestuft ist.

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Der CSU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Fackler wies auf das neue Landesentwicklungsprogramm hin, das eine Richtschnur für die Entwicklung ganz Bayerns darstelle. Es eröffnet unter anderem die Möglichkeit für die Kommunen, mehr Flächen für den Einzelhandel auszuweisen und wirtschaftliche Impulse zu setzen. Neben den künftigen Oberzentren Donauwörth und Nördlingen erwähnte der Landtagsabgeordnete die Kommunen, die künftig als „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ eingestuft seien. Diese Gemeinden erhielten beispielsweise beim Breitband, beim Regionalmanagement oder für die regionale Wirtschaftsförderung bessere Förderkonditionen.

Rößle: Kreis steht bei Schulzentrum Rain im Wort

Landrat Stefan Rößle ging auf die aktuellen Herausforderungen des Landkreises ein. Dabei erwähnte er die Neustrukturierung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes ab kommendem Jahr (wir berichteten), die Asylfrage und den Neubau des Schulzentrums Rain. Bei Letzterem stehe der Kreis im Wort. Allerdings müsse die aktuelle Planung mit den veranschlagten Kosten (statt geplanter 25 Millionen Euro jetzt 45 Millionen) grundlegend neu diskutiert werden.

Breiten Raum nahmen Ehrungen langjähriger Parteimitglieder ein. So wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft in der CSU geehrt: Friedrich Dischinger, Rudolf Wurm, Christoph Strobel, Hans Leinauer, Franz Gutmann, Josef Kilg, Anton Mayer, Markus Strobel, Alfons Behringer, Anton Linder, Ewald Pietsch, Xaver Rotzer, Franz Roßkopf, Rudolf Grenzebach, Willi Bosch, Erich Reicherzer, Hans Reiner, Heinrich Stegner, Bartholomäus Kirschner, Karlheinz Mohrholz, Alfred Nobel, Erwin Michel, Hans Sandner, Erwin Penka und Robert Tomaschek. Eine besondere Ehrung wurde Andreas Mack zuteil. Für seine vielfältigen Verdienste um die Partei in den unterschiedlichsten Funktionen erhielt er die Ehrenraute der Christlich Sozialen Union in Silber.

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