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Alerheim

21.11.2019

Die Jugend von Alerheim zieht ins alte Feuerwehrhaus

Der Jugendtreff „Bude“ in Alerheim ist ab dem kommenden Frühjahr im Feuerwehrgerätehaus am Postweg untergebracht.
Foto: Sophia Huber

Die jungen Alerheimer bekommen einen komfortableren Treffpunkt. Der Gemeinderat spricht auch über die Sanierung der Straße nach Grosselfingen.

Der Jugendtreff „Bude“ in Alerheim erhält im Frühjahr kommenden Jahres ein neues Domizil. Bisher sind die Jugendlichen in Containern auf dem Grundstück neben der ehemaligen Scheible-Brauerei untergebracht. Zuvor war die Bude Jahrzehnte lang im alten Rathaus untergebracht.

Künftig steht ihnen nach einem Beschluss des Gemeinderates mit dem Feuerwehrgerätehaus am Postweg eine weit komfortablere Unterkunft zur Verfügung, weil die Floriansjünger mit ihren Fahrzeugen und Gerätschaften in das Gebäude der Gemeindeverwaltung in der Fessenheimer Straße umziehen. Das Feuerwehrhaus will die Kommune den Jugendlichen mietfrei überlassen. Für die anfallenden Nebenkosten müssen sie allerdings aufkommen. Neuer Treffpunkt ist dann der Versammlungsraum im Obergeschoss. Das Erdgeschoss eignet sich für größere Veranstaltungen und als Abstellplatz für einen Baranhänger.

Die Gemeinde Alerheim soll die Container übernehmen

Nach Vorstellung von Bürgermeister Christoph Schmid soll die Gemeinde die Container übernehmen und zunächst stehen lassen. Schmid kann sich dafür eine spätere Nutzung als Bauhof-Büro vorstellen, wenn ein geeigneter Standort gefunden ist. Abklären will der Rathauschef, ob für das Feuerwehrgebäude eine Nutzungsänderung erforderlich sei und möglicherweise aus Brandschutzgründen eine zusätzliche Außentreppe angebracht werden müsse. In Betracht komme zudem eine Hausordnung.

Für den neuen Sitzungssaal im Verwaltungsgebäude haben die Gemeinderäte einen einstimmigen Beschluss zur Anschaffung des entsprechenden Mobiliars gefasst. Der Auftrag für neue Tische und Stühle geht an die Firma AS Büro- und Objekteinrichtung GmbH aus Nördlingen zum Preis von knapp 22500 Euro. Bürgermeister Schmid geht davon aus, dass die letzte Gemeinderatssitzung des Jahres im dann neu ausgestatteten Sitzungssaal stattfinden werde.

Dringend notwendig sind nach übereinstimmender Ansicht der Ratsmitglieder Ausbesserungen in Teilbereichen der Verbindungsstraße von Alerheim nach Grosselfingen. Es solle zwar keinen Vollausbau geben. Jedoch sei punktuell eine Sanierung der zahlreichen Schlaglöcher zeitnah erforderlich.

Der Alerheimer Gemeinderat trifft sich zu einem Ortstermin

Der Alerheimer Gemeinderat verständigte sich darauf, zunächst den rund 1,3 Kilometer langen Abschnitt von der Flurgrenze Grosselfingen Richtung Alerheim in Angriff zu nehmen. Danach könnte der Bereich von der Grundschule bis nach der Einmündung zur Burgwiese folgen. Am morgigen Freitag findet dort ein Ortstermin des Gemeinderates statt, um das Ausmaß der Schäden in Augenschein zu nehmen und danach die entsprechenden Schritte einzuleiten.

Bürgermeister Schmid verwies noch auf die am 10. Dezember stattfindende Auftaktveranstaltung zur Dorferneuerung im Ortsteil Rudel stetten. Dabei werde es unter anderem um die Besetzung von drei Arbeitskreisen gehen.

Lesen Sie auch: Die Bude Heuberg soll ein Treffpunkt für Jung und Alt sein

Die neu renovierte „Bude“ in Heuberg soll in Zukunft nicht nur für die jüngere Generation als Treffpunkt dienen. Rund 90 Bürger haben sich die Bude bei der Eröffnung angeschaut.
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Foto: Corinna Grimmeißen
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