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Generalversammlung

28.01.2015

Die Reservisten müssen selbst anpacken

Veränderung in der Bundeswehr war Thema in Nördlingen

Die Reservisten der Kameradschaft Nördlingen haben sich zu ihrer Hauptversammlung getroffen. Vorsitzender Jan Markwitz blickte auf ein erfolg- und arbeitsreiches Jahr 2014 zurück. Er ging in seinem Tätigkeitsbericht auf die militärsportlichen Wettbewerbe, Waffenausbildungen, Wertungsschießen, Weiterbildungen sowie sicherheitspolitische Informationsveranstaltungen, Truppenbesuche und Nachtorientierungsmärsche ein. Sie erforderten hohe Einsatz- und Leistungsbereitschaft und so wurden im Rahmen der freiwilligen Reservistenarbeit auf Orts- und Kreisebene viele Stunden bewältigt. Dafür bedankte sich Markwitz. Ein herausragendes Erlebnis war die viertägige sicherheitspolitische Informationsreise der Kreisgruppe Schwaben-Nord in die Region Ostfriesland mit Besichtigung des Jagdgeschwaders 71. Richthofen in Wittmund und die Besichtigung der Meyer Werft in Papenburg.

Kassenführer Eugen Nagel steuerte einen positiven Stand der Kasse zur allgemeinen Zufriedenheit bei. Dem Bericht von Schriftführer Markus Zuber wurde ein geordneter Abschluss entnommen. Der stellvertretende Vorsitzende Enrico Holzner wies bereits auf den bevorstehenden Jahresempfang der Kreisgruppe Schwaben-Nord am 1. März hin. Der Verbandspräsident Roderich Kiesewetter wird zu dieser Großveranstaltung im Nördlinger Klösterle erwartet. Aus Vorstandssicht könne man mit Stolz auf das blicken, was man erreicht habe und die Soldaten der Reserve könnten optimistisch ins Jahr 2015 gehen. Aufgrund der grundlegenden Strukturveränderungen bei der Bundeswehr müssten die Reservisten verstärkt selbst anpacken und manches eigenständig erledigen, denn „nur gemeinsam sind wir stark“, so der Kreisdelegierte und Pressewart Friedrich Kilian. Des Weiteren stellten die Reservisten fest, dass es auf dem Wege der jetzigen Reform der Bundeswehr „die Unterstützung aller Kräfte unserer Gesellschaft braucht“. Darum verstärkten bereits jetzt freiwillige Reservisten vom Nordseestrand bis zum Alpenrand zum Schutze des Friedens und der Freiheit die aktiven Verbände der Bundeswehr. Zudem unterstützten die Reservisten die Streitkräfte im Ausland.

Die Bundeswehr habe ein großes Interesse daran, dass die Struktur des Verbandes, mit seinen fast 3000 Reservistenkameradschaften und Arbeitsgemeinschaften in ganz Deutschland in ihrer jetzigen Form erhalten bleibe. Denn auch da, wo die Bundeswehr nach ihrer Neuausrichtung nicht mehr vor Ort sei, blieben Reservisten präsent, wurde betont. (pm)

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