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20.06.2009

Die Schätze vom Silbersee erforscht

Harburg-Mündling Unsere Zeitungsente Paula Print war mal wieder unterwegs. Zusammen mit der Biologin Eva Wenninger und zehn Kindern im Alter von fünf bis neun Jahren erforschte sie die Heckenlandschaft rund um den Silbersee bei Mündling. Als unsere Paula am Treffpunkt angewatschelt kam, war Eva Wenninger schon da: "Hallo Paula. Schön, dass du da bist. Heute wirst du so einiges erleben."

Das machte Paula Lust auf mehr und so wartete die Ente ganz ungeduldig, bis die letzten Kinder eintrudelten.

Als Erstes gingen Paula und der Rest im Gänse- beziehungsweise Entenmarsch zu einem schönen Wiesenabschnitt. Dort machte es sich die Gruppe auf Matten bequem und Eva Wenninger erzählte eine Geschichte. Es ging darum, wie wichtig Hecken als Lebensraum für viele Tiere sind. Danach bekamen Paula und die Kinder Tütchen mit ihren Namen darauf: "Wenn ihr etwas findet, ein schönes Blatt, einen tollen Käfer oder sonst etwas, dann könnt ihr es dort aufbewahren", erklärte die Biologin.

Anschließend ging es einen steilen Hang hinauf. Damit der Aufstieg nicht langweilig wurde, hatte sich Wenninger etwas Besonderes ausgedacht: Alle Kinder bekamen Augenbinden und fassten sich hintereinander an den Schultern. Ganz vorne war die Chefin der Exkursion.

Die Schätze vom Silbersee erforscht

Paula nahm an diesem Spiel nicht teil. Sie wäre gar nicht mit ihren kurzen Flügeln an die Schultern der Kinder gekommen. Deshalb trottete die Reporter-Ente gemütlich neben der Karawane her. Oben angekommen wartete gleich die nächste Aufgabe auf die jungen Naturforscher: "In den Hecken sind acht Gegenstände versteckt, die normalerweise hier nicht zu finden sind." Paula Print entdeckte zum Beispiel gleich eine Banane: "Die hat in der Hecke nichts verloren." Dazu fand die Gruppe noch eine Socke, eine Stofffledermaus und diverse andere Dinge.

Nach so viel Aufregung gönnte Eva Wenninger den Kindern genau wie der erschöpften Paula eine kurze Verschnaufpause. Diese wurde jedoch gleich für ein kniffliges Quiz genutzt. Dabei las Sahra, die Tochter der Biologin, Eigenschaften von bestimmten Tieren vor. Wer als Erster wusste, um welches Tier es sich handelt, hatte gewonnen. Bei diesem Spiel hatte Paula Print keine Chance gegen die aufgeweckten Kinder. Das einzige Tier, über das sie gut Bescheid wüsste, ist natürlich die Ente - die kam aber leider nicht dran.

Ein Fuchs-Gebiss?

Gut erholt ging die Expedition weiter. Alle Kinder bekamen kleine Gläser mit einer Lupe im Deckel. Durch hohes Gras kämpfte sich die Truppe und versuchte dabei Schmetterlinge, kleine Spinnen oder sonstige Insekten zu finden, die man dann durch das Vergrößerungsglas ansehen kann. Ein Junge fand sogar ein Stück von einem Gebiss: "Vielleicht von einem Fuchs", dachte sich Paula. Am Ende der Tour waren alle begeistert, besonders der siebenjährige Erik aus Harburg: "Mir hat es echt gut gefallen. Am besten fand ich das Suchen der versteckten Sachen, da habe ich einen Marienkäfer gefunden."

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