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Holzkirchen

27.11.2020

Die Urnengräber in Holzkirchen sind eingeweiht

Die Einweihung des neuen Urnenfeldes in Holzkirchen.
Bild: Greiner

Auf dem Friedhof bei der Kirche St. Peter und Paul sind Erinnerungsstelen entstanden. Der Bildhauermeister Philipp Reichert aus Ehingen hat sie gestaltet.

Am Totensonntag, in der Evangelischen Kirche Ewigkeitssonntag genannt, ist auf dem Friedhof bei der Kirche St. Peter und Paul in Holzkirchen ein neues Urnengräberfeld eingeweiht worden. Nach dem Gottesdienst in der Kirche segnete Pfarrer Ralph-Gunter Nebas die Gräberstätte und mit einem Gebet wurde sie vor der versammelten Gemeinde in Dienst gestellt.

Mit der Ausweisung des Gräberfeldes reagierte der Kirchenvorstand der Gemeinde laut einer Mitteilung auf das geänderte Bestattungsverhalten der Bevölkerung. Mehr und mehr würden die Grabnutzungsberechtigten nicht mehr am Ort wohnen und der Pflegeaufwand für die Gräber während der Ruhezeit der Verstorbenen werde gerade auf dem Dorf oft zum Problem.

Bildhauermeister Reichert aus Ehingen am Ries gestaltete die Stelen

Das Halbrund des neuen Urnenfeldes wird geschlossen von drei Erinnerungsstelen, die zum einen die Namenstafeln der Verstorbenen aufnehmen, zum anderen aber mit ihrer Symbolik auf die christliche Hoffnung für ewiges Leben hinweisen. Der Bildhauermeister Philipp Reichert aus Ehingen am Ries gestaltete die Stelen. Mit der Inschrift „Der Herr ist auferstanden“ und dem Symbol eines abgewälzten großen Steines vor einer Grabhöhle, hinter der durch eine Öffnung im Stein das ewige Licht hereinleuchten soll, werde das Steinmonument auch dem Anspruch eines kirchlichen Friedhofes gerecht. PM

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