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Nördlingen

14.11.2019

Diese junge Rieser Hobbybäckerin hat die Jury überzeugt

Die 21-jährige Sabrina Beck aus Holheim ist bereits zum dritten Mal im Zuckerguss Magazin. Dieses Mal mit ihrem Rezept: Bratapfelschnecken.
Bild: Sophia Huber

Zwei Teilnehmerinnen aus der Region sind für das neue Zuckerguss-Magazin ausgewählt worden.

Bis Weihnachten sind es noch knapp sechs Wochen, doch bei einigen Winterliebhabern kann es nie früh genug losgehen mit den Lichterketten, dem Plätzchenbacken und Glühweintrinken. Sabrina Beck aus Holheim holt sich die Weihnachtsstimmung auf ganz eigene Weise ins Haus: mit ihren selbstgemachten Bratapfelschnecken. Nicht nur die Mitglieder ihrer Familie sind Fans ihrer Backkunst sondern auch die Jury des aktuellen Zuckerguss-Magazins.

Sabrina Beck ist eine von 46 Bäckern, deren Rezept im neuen Zuckerguss erschienen ist. Die 21-Jährige ist nicht das erste Mal ausgewählt worden: „Meine Rezepte waren schon zweimal im Heft, dieses Jahr ist es das dritte Mal.“ Sie habe schon öfter Rezepte eingereicht, sei aber nicht immer ausgewählt worden. Auch dieses Mal habe sie nicht unbedingt erwartet, dass ihr Rezept die Jury überzeuge. „Dann war vor zwei Wochen das Heft mit den Bratapfelschnecken im Briefkasten und ich hab mich natürlich gefreut“, erzählt Sabrina.

Beck ist eine der jünsten Bäckerinnen im Zuckerguss-Magazin

Die Bratapfelschnecken nach Sabi’s Art sind eine eigene Abwandlung eines Hefeteig-Grundrezepts. „Ich hab’ im Sommer öfter mal Zimtschnecken gebacken und dachte mir dann, wenn man da kleine Apfelstückchen rein schneidet, schmeckt das bestimmt auch lecker“, sagt Sabrina. Außerdem würden Zimt und Apfel perfekt zum Winter passen.

Diese junge Rieser Hobbybäckerin hat die Jury überzeugt

Sabrina Beck ist mit 21 Jahren eine der jüngeren Bäckerinnen im Zuckerguss Magazin. Mit 17 Jahren wurde sie das erste Mal von der Zuckerguss-Jury ausgewählt, damals mit dem Rezept einer Nougattorte. Sabrina hat alle Zuckerguss-Hefte: „Die passen mittlerweile schon gar nicht mehr in den Ordner“, sagt sie und lacht. „Ich schau mir die immer wieder mal an und back auch gerne die Rezepte der anderen nach.“

Die 21-Jährige hat schon als kleines Mädchen gern gebacken und viel Zeit in der Küche verbracht. Am Wochenende sei sie aufgestanden und habe sich erst einmal Schüssel und Rührgerät geholt. „Meine Mama hat dann immer zur Oma gesagt: „Jetzt hots scho widdr an Kucha in der Friah zamgriart“,“ erzählt sie. Ihre Familie und Freunde profitieren von ihrer Backleidenschaft, vor allem bei Feiern oder dem Nachmittagskaffee.

Eine weitere Bäckerin aus dem Ries ist Brigitte Pfister aus Baldingen. Sie hat sich für ein amerikanisches Weihnachtsgebäck entschieden: Snickerdoodles, oder auch Lizzies genannt.

Laut Legende stammt der Ursprung des Begriffs „Snickerdoodles“ eigentlich aus Deutschland. Denn der Name ist laut einigen Koch- und Backwebseiten eine freie Übersetzung von der deutschen „Schneckennudel“, auch wenn das Gebäck eher wie ein Keks aussieht. Auch Brigitte Pfisters Rezept beinhaltet, wie Sabrinas, Rosinen und Zimt.

Allerdings ist das amerikanische Weihnachtsgebäck mit Whisky und Rum verfeinert. Im Zuckerguss verrät Pfister ihren Backtipp für alle Rosinenverweigerer: Die Früchte lassen sich ganz einfach durch Feigen ersetzen.

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