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Donau-Ries
21.05.2020

Wallersteiner, Maierbier, Oettinger: So beeinflusst Corona die Rieser Brauereien

In der Coronakrise ist der Bierkonsum drastisch gesunken. Die drei Rieser Brauereien betrifft das offenbar unterschiedlich stark.
Foto: Ralf Lienert (Symbolfoto)

Plus Die Gastronomie fährt langsam wieder hoch, Feste fallen weiter aus. Insgesamt wird weniger Bier getrunken. Drei Rieser Brauereien trifft das unterschiedlich stark.

Am Tag des bayerischen Bieres, dem 23. April, an welchem dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gedacht wird, herrschte dieses Jahr die Ausgangsbeschränkung. „Die Festsaison fällt aus, die Biergartensaison ist gefährdet und der Tourismus ist eingeschränkt. Das wirkt sich erheblich auf uns aus. Wir hängen unmittelbar an der Hotellerie und Gastronomie dran“, sagt Michael Metz, Geschäftsführer des Fürst Wallerstein Brauhauses. Der Rückgang des Geschäfts bewege sich irgendwo im zweistelligen Prozentbereich. Das Brauhaus erhält als staatliche Hilfe zwar Zuschüsse in Höhe von 30000 Euro, doch damit seien die Verluste wegen der abgesagten Festveranstaltungen nicht im Geringsten wettzumachen, so Metz. Staatliche Kredite nützten ihm auch nicht viel, da er nicht wisse, von welchem Geld er diese später zurückbezahlen sollte. „Wir können unseren Umsatz nur im Sommer machen“, sagt Metz und blickt sorgenvoll auf 2021. „Wenn nächstes Jahr wieder nichts stattfindet, wird es für viele Brauereien zappenduster.“ Letztlich gehe es um den gesamten Mittelstand, den größten Arbeitgeber, und der sei seiner Meinung nach im Gegensatz zu den Großkonzernen nicht gleichermaßen von der Politik bedacht worden. Um Kosten einzusparen, hält das Brauhaus nun freitags den Betrieb geschlossen und über 80 Prozent der Mitarbeiter seien in Kurzarbeit. „Wir glauben, dass wir jetzt ganz gut aufgestellt sind, um durch die Krise zu kommen“, sagt Metz, „wir können einfach nur hoffen, dass die Öffnungen, die die Politik ermöglicht hat, jetzt umgesetzt werden und wir ein gefühlt normales Leben zurückbekommen.“

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