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04.06.2009

Ein Idealist kämpft für Europa

Nördlingen (bmi-) - Er steht auf Platz 24 der CSU-Liste für die Europawahl und ist damit der einzige Kandidat aus Nordschwaben. Hoffnungen auf einen Platz im Europäischen Parlament macht sich Edmund Ratka deshalb aber noch lange nicht: "Da muss man realistisch bleiben. Ich stehe zwar auf einem ganz guten Platz, in Schwaben immerhin auf dem zweiten hinter Markus Ferber, aber Chancen rechne ich mir deswegen nicht aus."

Es sei vielmehr der Idealismus im Kampf für Europa, der Ratka dazu treibt, sich für die Wahl zu engagieren. "Ich will für die Sache an sich werben. Europa ist wichtig", sagt der 26-jährige Politiker aus Reimlingen. "Früher hatte das Europäische Parlament nur wenig zu sagen, aber das hat sich grundlegend geändert. Große und wichtige Fragen wie Umweltschutz, Terrorismusbekämpfung oder Agrarpolitik werden auf europäischer Ebene mitentschieden und wirken sich damit auch auf uns aus."

Um das der Bevölkerung näher zu bringen, ist Ratka seit Wochen auf Wahlkampftour in ganz Schwaben. Klassisch bei Podiumsdiskussionen und Frühschoppen, etwas kreativer beim Straßenquiz mit Jugendlichen. "Ich bin überzeugt von Europa und vom Konzept der CSU. Deswegen tue ich mir das alles an", erklärt der Politikwissenschaftler.

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