Newsticker

Merkel warnt: "Wir riskieren gerade alles, was wir in den letzten Monaten erreicht haben"
  1. Startseite
  2. Lokales (Nördlingen)
  3. Ein Projekt findet begeisterte Zuhörer

28.07.2010

Ein Projekt findet begeisterte Zuhörer

Nördlingen Drei Monate harte Arbeit wurden am Ende mit einem vollen Klösterle-Saal und viel Beifall belohnt. Viele Proben waren nötig, um nahezu 90 Sängerinnen und Sänger dazu zu bringen, vier- bis sechs-stimmige Lieder zu lernen und zur Auftrittsreife zu bringen.

Das Projekt Rock im Chor, das von den "Löp'Singers" initiiert wurde, hat alle Erwartungen übertroffen. Viele Sängerinnen und Sänger hatten vorher noch nie in einem Chor gesungen, geschweige denn nach Noten das Singen geübt. Durch eine Aktion über die Medien, Plakate und Handzettel haben sich fast 100 Sänger gefunden, von denen dann am Ende 90 das Ziel einmal vor großem Publikum aufzutreten, durchgezogen haben. Dazwischen standen für die Stammformation der "Löp'Singers" immer wieder Zusatzproben an, um das eigene Repertoire nicht aus den Augen zu verlieren, das ebenfalls im Klösterle erstmalig so aufgeführt wurde.

Den ersten Teil des Konzertes, unter der Leitung von Susanne Gatz, moderierte Christina Herrle. Sie begrüßte als Vorsitzende der "Löp'Singers" Ehrengäste und freute sich über die vielen Besucher. Zum ersten Mal in der Geschichte der Löp'Singers wage man sich an ein Konzert in dieser Größenordnung. Nach der Vorstellung der Löp'Singers und deren Werdegang bis heute stimmte Christina Herrle die Zuhörer auf den ersten Teil des Konzertes ein. Bekannte Stücke aus dem Bereich Rock, Pop und Jazz begeisterten die Gäste.

Das Projekt beginnt ...

Ein Projekt findet begeisterte Zuhörer

Nach der Pause füllte sich die Bühne um das Dreifache und aus anfangs 30 Sängerinnen und Sängern wurden plötzlich 90 Mitglieder des Projektchores. Moderatorin Irene Feil zeigte den Verlauf des Projektes "Rock im Chor" auf. Besonders lobte sie die Arbeit der Chorleiterin Susanne Gatz, die diese Aufgabe mit Bravour gemeistert habe.

Nun gab Irene Feil einen kurzen Überblick über anstehende Lieder. Zum Beispiel Viva la Vida mit dem Solisten Bernd Seitz von der Gruppe Cold Play zeigte auf, was alles möglich ist mit einem solch stimmgewaltigen Chor, Crazy Little Thing Called Love von Freddy Mercury folgte, ehe mit dem Highlight des Abends "Bohemian Rhapsody", ebenfalls von Freddy Mercury, das längste und arbeitsintensivste Stück aufgeführt wurde. Hier zeigte sich deutlich, dass dieses Stück nicht nur den Chor beim Proben begeistert hat, sondern auch die Zuschauer in seinen Bann gezogen hat. Es folgten zwei Zugaben.

Die Schlussworte übernahm der Vorsitzende der Chorgemeinschaft Löpsingen, Jochen Essig, der sich bei allen Besuchern, Helfern, Sängerinnen und Sängern bedankte. Sein ganz besonderer Dank galt der Chorleiterin Susanne Gatz, die sich dieser Mammut-Aufgabe gestellt hat.

Ein ganz großes Dankeschön galt auch der Band, die das Projekt begleitet hat: Thomas Kern (Piano), Andreas Schweikle (Schlagzeug), Rainer Hofer (Gitarre). Michael Heubeck (Sologitarre). Dank ging zudem an Uli Taube, Phillip Schützsack und Tobias Genssler, die sich für die Tontechnik verantwortlich zeigten.

Der Abend klang bei Häppchen und Getränken im Foyer aus. (ihm)

Das Konzert wird ein zweites Mal aufgeführt am Samstag, 16. Oktober, in der neuen Turnhalle in Löpsingen. Es soll das erste Konzert in der neuen Halle sein, die erst kurz zuvor eingeweiht wird.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren