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Grundsteinlegung

20.11.2017

Ein Zuhause für Menschen mit Behinderung

In Oettingen baut die Diakonie Neuendettelsau eine Wohnanlage für 24 Menschen mit Behinderung. Nun wurde der Grundstein dafür gelegt. Unser Bild zeigt von links: Dr. Mathias Hartmann, Petra Wagner, Roswitha Fingerhut, Gerd Ehemann und Klaus Dittrich.
Bild: Benninger

Die Diakonie Neuendettelsau baut für 4,4 Millionen Euro in Oettingen

Bereits seit einigen Jahrzehnten ist die Diakonie Neuendettelsau auch in Oettingen tätig. Jetzt lässt sie an der Anton-Jaumann-Straße eine neue Wohnanlage für 24 Menschen mit Behinderung bauen. Die Gesamtkosten betragen 4,4 Millionen Euro, wovon die Diakonie 1,5 Millionen Euro, der Freistaat 2,5 Millionen und der Bezirk gut 370000 Euro übernehmen. Nach der Errichtung eines Kellers wurde nun auch der Grundstein gelegt.

Zu der Feier im beheizten Pavillonzelt, die die Werkstattmusikanten, eine Lesung von Arnd Lechner sowie ein Gebet und mehrere gemeinsame Lieder umrahmten, begrüßte Vorstand Jürgen Zenker eine Vielzahl von Ehrengästen sowie Bewohner aus bereits bestehenden Neuendettelsauer Einrichtungen in Oettingen und verlas die Urkunde, die in die Rolle eingelassen wurde. Vorstandsvorsitzender Dr. Mathias Hartmann sagte: „Wir schaffen hier ein weiteres Angebot für möglichst selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung“ und schloss den Grundstein mit dem Gedenkspruch: „Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus“ (1. Kor. 3,11). Danach nahm er mit Wohnungsleiterin Roswitha Fingerhut, Architekt Gerd Ehemann, Bewohnervertreter Klaus Dittrich und Bürgermeisterin Petra Wagner die obligatorischen Hammerschläge vor.

In ihren Grußworten betonten danach die Bürgermeisterin, wie auch stellvertretender Landrat Reinhold Bittner und Dekan Armin Diener die langjährige und gute Verbundenheit sowie den weiteren Fortschritt eines wunderbaren Miteinanders zwischen Landkreis, Stadt, Kirche und Diakonie Neuendettelsau. Diese bietet in der Wörnitzstadt schon viele Jahre stationäre Wohnmöglichkeiten in Einzelappartements, Wohnungen oder Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderung an, derzeit sind es 85. Arbeitsmöglichkeiten gibt es für diese in den Polsinger und Nördlinger Werkstätten sowie einer Oettinger Gruppe. Die erste dezentrale Wohneinheit schuf die Diakonie bereits vor 50 Jahren im Helene-Linde-Heim, in den Achtzigerjahren kamen weitere Gruppen in der Eichendorff- und in der Mühlstraße hinzu. 1988 gründete man zudem in den Johannes-Heimen einen eigenständigen Bereich.

Nicht alle dieser Wohnungen waren noch zeitgemäß und so wird nun von der Fremdinger Firma Neureiter die neue Anlage gebaut, die aus zwei miteinander verbundenen Wohnblöcken besteht. Die Gebäude in zentraler Stadtlage werden mit ihrer neuen Wohnqualität dann einmal die aktuellen Anforderungen für Behinderte erfüllen.

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