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Alerheim

26.06.2019

Ein alter Bauernhof macht Platz

In Wörnitzostheim wird derzeit dieser von der Gemeinde gekaufte alte Bauernhof abgerissen, um Platz in der Dorfmitte zu schaffen.
Bild: Schmid

In Wörnitzostheim lässt derzeit die Gemeinde Alerheim, später auch der Landkreis Donau-Ries bauen. Das größte Bauprojekt der Kommune wird teurer.

In der jüngsten Sitzung des Alerheimer Gemeinderates ging es um die vielen Baumaßnahmen in der Gemeinde. Das sagt Bürgermeister Christoph Schmid im Gespräch mit den Rieser Nachrichten. Zum einen wird seit längerem am neuen Verwaltungszentrum an der Fessenheimer Straße gearbeitet, zum anderen haben auch Arbeiten für die künftige Sanierung der Kreisstraße in und um Wörnitzostheim begonnen. Unter anderem wird auch ein von der Gemeinde gekaufter alter Bauernhof in der Wörnitzostheimer Mitte abgerissen, um dort einen Dorfplatz in der engen Bebauung schaffen zu können.

Im Zuge der Sanierung der DON 15 durch den Lankreis lässt die Gemeinde zudem weitere Bauarbeiten im Ort durchführen. Zunächst waren die Arbeiter der Nördlinger Firma Heuchel an den Abwasserkanälen des Gemeindeteiles tätig, zwischenzeitlich sind sie es auch in Alerheim. Gearbeitet werde noch in der Siedlung, sogenannte Inliner werden des Weiteren in verschiedene Kanäle eingebracht. Bei dieser grabenlosen Rohrsanierung wird ein mit Kunstharz getränkter Kunststoffschlauch zum neuen Rohr im Rohr. Die Bayerische Rieswasserversorgung werde zudem in zwei bis drei Wochen etliche Hausanschlüsse erneuern, in der Siedlung seien diese noch in Ordnung, so Schmid. Ende Juli sollen alle Kanalarbeiten abgeschlossen sein. Danach werden hoffentlich zeitnah die aufgegegrabenen Straßen im Ort wieder asphaltiert, hofft der Bürgermeister.

Zu den Baumaßnahmen an der DON 15 östlich außerhalb von Wörnitzostheim teilte das vom Landkreis beauftragte Wemdinger Büro Bilanum nun mit, dass diese ab dem 1. Juli beginnen könnten. Die in den angrenzenden Wiesen lebenden Feldlerchen haben ihre Brut bis dahin abgeschlossen. Außerdem hielten die Vögel bereits artspezifische Abstände zur Straße ein. „Ich bin zuversichtlich, dass wir die komplette Baumaßnahme mit einem planbaren finanziellen Aufwand bis zur Jahresmitte 2020 abschließen können“, so Schmid. Durch die Verzögerungen werde zudem auch alles finanziell etwas entzerrt.

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Der Nördlinger Architekt Anton Gerstmeier informierte in der Sitzung über die Kostenrechnung für das größte Bauprojekt der Gemeinde der jüngeren Geschichte. Dabei wird das ehemalige Speditionsgelände an der Fessenheimer Straße zu einem Verwaltungs- und Dienstleistungzentrum der Gemeinde umgebaut. Während dabei die Abbruch- und Rohbauarbeiten wohl 16000 Euro weniger ausmachen werden, gebe es vor allem im Bereich Heizung, Sanitär und Lüftung sowie den Elektroinstallationsarbeiten eine Steigerung, die dem Gremium und der Öffentlichkeit aber bereits vor einigen Monaten bekannt gegeben worden seien. Insgesamt stiegen die Kosten der Baukonstruktion im Vergleich zur ersten Kostenschätzung voraussichtlich von 692000 auf 769000 Euro und die Gesamt-Bruttokosten von 981000 auf 1,142 Millionen. Dies läge nach Meinung von Bürgermeister Schmid aber immer noch in einem für die Gemeinde gut finanzierbaren Rahmen, zumal auch ein entsprechend hochwertiger Gegenwert geschaffen würde.

Wenngleich die Arbeiten gut vorangingen, sei auch hier durch die Auslastung der Handwerker eine zeitliche Verzögerung eingetreten, berichtet er. Mittlerweile seien aber die Tore im Feuerwehrgerätehaus installiert, nun warte man im Innenbereich auf die Verputzer. In der Sitzung wurde auch mitgeteilt, dass die Vergabe der Fliesenlegerarbeiten für die Angebotssumme von 3030,80 Euro an die Ebermergener Firma Riedel erfolgt sei.

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