1. Startseite
  2. Lokales (Nördlingen)
  3. Eine neue Baustelle in Deiningen

Infrastruktur

27.10.2018

Eine neue Baustelle in Deiningen

Die Deininger Ortsdurchfahrt soll grundlegend erneuert werden – das gilt auch für Gehwege, Grünstreifen und Parkbuchten. Ab Mitte November soll die Straße deshalb gesperrt werden. Auch für nächstes Jahr sind Arbeiten geplant. 

In der Gemeinde wird es sowohl ab November als auch im nächsten Jahr zu großen Einschränkungen für den Verkehr kommen, wenn die Ortsdurchfahrt saniert wird.

Die Ortsdurchfahrt der Gemeinde Deiningen ist vom Verkehr gezeichnet. An einigen Stellen von tiefen Spurrinnen durchzogen, an anderen von Rissen geprägt. Dass an der Hauptstraße etwas gemacht werden muss, ist schon lange beschlossene Sache. Jetzt ist auch klar, wann es los geht.

Sobald die Nördlinger Ostspange, die Bundesstraße 25, saniert ist, soll auch in Deiningen gebaut werden, sagt Bürgermeister Wilhelm Rehklau. Das heißt ab 19. November. Doch die Deininger Ortsdurchfahrt kann nicht auf einen Rutsch umgebaut werden. Schließlich geht es nicht nur um einen neuen Fahrbahnbelag. Die Gemeinde will im Zuge der Straßensanierung auch Gehwege, Grünflächen sowie Parkgelegenheiten umgestalten und – für die anstehenden Arbeiten viel wichtiger – das Kanalsystem überarbeiten. Während die eigentliche Straßensanierung erst im nächsten Jahr ansteht, soll ab Mitte November also die Vorarbeit für den großen Umbau geleistet werden, indem ein neuer Hauptkanal verlegt wird, wie Bürgermeister Wilhelm Rehklau gegenüber unserer Zeitung mitteilt.

So klein, wie man meinen könnte, stellen sich die Arbeiten, die in den nächsten Wochen anstehen, allerdings nicht dar. Für Autofahrer werden sie mitunter sogar eine große Einschränkung bedeuten. Um den Kanal zu sanieren, müsse die Baufirma die Straße aufreißen, die Fahrbahn dafür komplett gesperrt werden, sagt Rehklau. Nach ersten Planungen soll sich die Baustelle entlang der Hauptstraße ungefähr von der Kreuzung mit der Jahnstraße bis zur Querungshilfe auf Höhe der Schule ziehen. Dieser Bereich werde während der Arbeiten, die mehrere Wochen dauern sollen, gesperrt werden. Lediglich den Anwohnern soll es dann möglich sein, zu ihren Grundstücken zu fahren, sagt Rehklau. Inwiefern der öffentliche Nahverkehr weiter stattfinden kann, müsse noch geregelt werden. Ist der Kanal verlegt, werde die Fahrbahn nur provisorisch verschlossen. „Erst im nächsten Jahr geht es dann richtig los“, sagt der Bürgermeister.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Nach den Plänen des Staatlichen Bauamts Augsburg soll ab Mai die zweite Bauphase beginnen – diese soll dann deutlich länger dauern. Voraussichtlich bis September werde gebaut, schätzt Stefan Greineder vom Staatlichen Bauamt. Währenddessen werde die Ortsdurchfahrt phasenweise immer wieder komplett gesperrt werden müssen. Wie der Verkehr umgeleitet werden soll, ist noch nicht entschieden, da bis zuletzt nicht klar war, ob die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen können. In den nächsten Tagen würden diesbezüglich noch Gespräche stattfinden, heißt es vom Landratsamt Donau-Ries.

Auch das Teilstück der Staatsstraße 2213 zwischen Nördlingen und Deiningen hätte eine Sanierung nötig, sagt Greineder. „Die Belastung dieser Staatsstraße ist doppelt so hoch wie im Landkreis-Durchschnitt.“ Im Fahrbahnbelag seien einige Risse und Schläge, auch wenn das beim bloßen Darüberfahren nicht sofort ersichtlich sei. Wann hier gebaut werde, sei aber noch nicht entschieden. „Es wird in den nächsten Jahren auf uns zukommen, hängt aber vom Budget ab und ist bisher nicht fest eingeplant“, sagt Greineder.

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren