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Donau-Ries

06.12.2013

Entsetzen bei Zuhörern: "Zwölf Stämme" verteidigen Rutenschläge

Ein Reportage in der RTL-Sendung "extra" hatte die Vorwürfe gegen die Zwölf Stämme im September bundesweit publik gemacht.
Bild: RTL (Archiv)

Züchtigung sei Teil der Erziehung, erklärten Vertreter der Sekte "Zwölf Stämme" bei einer Gesprächsrunde in Deiningen. Rund 70 Zuhörer reagierten zum Teil entsetzt darauf.

Die "Zwölf Stämme" gehen in die Offensive: Bei einer sehr emotionalen, von Teilnehmern auch als turbulent bezeichneten Gesprächsrunde im Deininger Sportheim verteidigten Eltern der Glaubensgemeinschaft vor rund 70 Zuhörern aus Deiningen und den umliegenden Orten am Donnerstagabend ihre sehr umstrittenen Erziehungsgrundsätze.

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Das körperlichen Züchtigungen räumten sie offen ein. Ein Mutter zeigte sogar, sehr zum Entsetzen der Zuhörer, die entsprechende Rute. Aufgebracht warfen diese daraufhin der Glaubensgemeinschaft Körperverletzung und Kindesmisshandlung vor.

Kinder von "Zwölf Stämmen" berichten von Mobbing

Die „Zwölf Stämme“ hielten dagegen. Den Kindern sei es bei ihnen gut gegangen. Im Gegensatz zu der Unterbringung jetzt in Heimen zusammen mit schwer erziehbaren Kindern. Ein 14-jähriges Mädchen, das diese Woche zu ihren Eltern zurückkehren durfte, berichtete von Mobbing in den Heimen und Schulen. AZ

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