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Nördlingen

11.09.2019

Erster Schultag im sanierten THG

Die Schüler der Klasse 5b des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Nördlingen an ihrem ersten Schultag: Der Unterricht für die neuen Schüler findet im sanierten Teil der Schule statt.
Bild: Jan-Luc Treumann

Die Sommerferien sind vorbei und zum ersten Mal werden die neuen Fünftklässler im umgebauten Schulgebäude unterrichtet. So gefällt es den Schülern dort.

Nördlingen Die Schüler stehen nebeneinander vor der blauen Pinnwand und suchen ihre Namen auf den Klassenlisten. Sind sie in der 5a, b, c oder d? Und in welcher Klasse werden ihre Freunde sein? Es ist der erste Schultag am Theodor-Heuss-Gymnasium (THG). Für die fünften Klassen ist es ein besonderer Tag, immerhin kommen sie erstmals zum Unterricht an ihre neue Schule.

Schulleiter Robert Böse fragt die Kinder in der Mensa, ob sie aufgeregt seien. Die Schüler stehen in der nicht ganz fertigen Mensa, an manchen Stellen ragen Spanplatten aus der Wand, einige Schüler rufen „Ja.“

„Das ist aufregend, alles ist anders, es ist eine neue Schule. Wir freuen uns, dass ihr hergekommen seid“, sagt der Oberstudiendirektor. Er erklärt den neuen Schülern, dass sie nun auch am Nachmittag mehr lernen müssten als in der Grundschule, jeden Tag gebe es zehn bis zwölf neue Englisch-Vokabeln. Da müssten die Schüler dranbleiben, um nicht schnell den Anschluss zu verlieren. Die Noten könnten – im Vergleich zur Grundschule – vielleicht einmal schlechter werden, das sei normal, aber auch ein Warnsignal. Zu Unterrichtsbeginn sollten sie schnell ihre Hefte und Füller parat haben, um zügig die Einträge abzuschreiben.

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Nach der Ansprache dürfen die Schüler in ihre neue Klassenzimmer

Neu für die Fünftklässler sind auch die vielen Menschen. „Wir haben fast 800 Schüler, viele Räume, lasst euch davon nicht durcheinanderbringen“, sagt Böse. Nach jeder Doppelstunde müssten die Schüler die Räume wechseln.

Nach der Ansprache des Schulleiters dürfen die Schüler in ihre neuen Klassenzimmer. Auf den Gängen stehen die älteren Jahrgänge und applaudieren ihren neuen Mitschülern, als sie an ihnen vorbeigehen. Während die Kinder in ihre neuen Klassen laufen, richtet der Schulleiter einige Worte an die Eltern, die darauf achten sollen, dass es feste Zeiten für Hausaufgaben gibt, die Kinder sich am Nachmittag aber auch körperlich betätigen und spielen.

Die meisten Schüler werden im sanierten Teil der Schule unterrichtet. Die Gänge sind hell, das Treppenhaus ist offen. Geländer und Türen sind mit hellem Holz verkleidet, in einem Klassenraum ist die Ecke mit dem Waschbecken orange gestrichen. An den Tafeln und Zimmertüren der Fünftklässler hängen bunte Girlanden.

Mentoren kümmern sich spezifisch um einzelne Schüler

Schülerin Annika Gruber gefällt es gut: „Ich finde es schön, es gibt neue Sachen“, sagt die Neunjährige. Jonas Braun ist gerade zehn Jahre alt geworden, er hat sich das THG schon angeschaut, als er und seine Familie die Schule ausgesucht haben: „Mir gefällt es sehr gut, es ist neu renoviert und ist ein großes Gebäude. Die Zimmer schauen schön aus.“ Er freue sich besonders auf den Matheunterricht. „Ich finde es gut, das Gebäude ist schön groß“, sagt Kiara Bertaglia.

In den fünften Klassen sind laut Böse 90 Schüler. Deren Einschulung ist für den Schulleiter ebenfalls etwas Besonderes: „Das ist die Zukunft unserer Schule, eine neue Generation. An so einem Tag sind die Kinder aufgeregt, aber es ist auch für uns Lehrer besonders, wer da kommt.“ Im Kollegium werde zum neuen Jahr diskutiert, wie die Schüler gut aufgenommen und unterstützt werden könnten. dafür zuständig seien auch die Tutoren, ältere Schüler, die mit den Neuen auf Augenhöhe umgehen, sagt Böse. Mentoren würden sich spezifisch um einzelne Schüler kümmern. „Und es wurden gezielt Lehrer ausgesucht, die einen guten Draht zu den jüngeren Kindern haben“, sagt der Schulleiter.

Die Sanierung der Schule ist noch nicht abgeschlossen. Die Aula mit einer Bühne wird laut Böse noch gebaut, ebenso einige Räume im Untergeschoss. In Kürze werde einer der beiden Pausenhöfe fertig sein, so Böse.

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