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„verehrt – verfolgt – vergessen“

24.01.2019

FC Bayern: Film über Kurt Landauer im Riestheater

Kurt Landauer - Ein über den ehemaligen FC-Bayern-Präsidenten wird heute im Nördlinger Riestheater gezeigt.
Bild: Bayerischer Rundfunk

Das Evangelische Bildungswerk zeigt den Film über den ehemaligen FC-Bayern-Präsidenten im Rahmen der Ausstellung „verehrt – verfolgt – vergessen“ in Nördlingen.

Das Evangelische Bildungswerk zeigt im Rahmen der Ausstellung „verehrt – verfolgt – vergessen“ einen Film über den ehemaligen FC Bayern-Präsidenten. Kurt Landauer musste 1938 nach einer Internierung im KZ in die Schweiz flüchten. 1947 kehrt er nach München zurück und baut den am Boden liegenden Fußballverein wieder auf. Dabei muss er sich mit den Deutschen und ihren Ressentiments gegen Juden auseinandersetzen.

Die Geschichte des legendären Fußballfunktionärs Kurt Landauer: Eine lebende Legende, eine Respektperson. Spätestens mit der gewonnenen Meisterschaft 1932 hatte der Präsident des erfolgreichen Fußballclubs Bayern München seinen Status als einer der wichtigsten Söhne seiner Stadt sicher.

Doch mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 verliert der Jude Landauer seinen Posten. Er wird 1938 in Dachau interniert. Zwei Monate später wird er entlassen und flieht in die Schweiz. Nach dem Krieg kehrt er nach München zurück und wählt den Wiederaufbau, obwohl er seiner Heimatstadt, Deutschland und dem FC Bayern den Rücken kehren und wie so viele in die USA auswandern könnte.

Dabei muss er sich als Nazi-Opfer mit den Deutschen, den Bayern und seinen ehemaligen Freunden, ihrer Kriegsvergangenheit und ihren Ressentiments gegen Juden auseinandersetzen.

Dank der Unterstützung der Raiffeisen-Volksbank Ries zeigt das Evangelische Bildungswerk diesen Film am heutigen Donnerstag, 24. Januar, um 20 Uhr im Riestheater in Nördlingen. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei einem Glas Sekt ins Gespräch zu kommen und die Ausstellung in der Stadtbibliothek zu besichtigen. pm

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