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Leserfahrt

13.04.2015

Fast wie die Filmstars

RN-Leser auf dem Modell des Drachen „Fuchur“ aus dem Film „Die unendliche Geschichte“, der in den Bavaria Filmstudios gedreht wurde.
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RN-Leser auf dem Modell des Drachen „Fuchur“ aus dem Film „Die unendliche Geschichte“, der in den Bavaria Filmstudios gedreht wurde.

RN-Leser erleben in den Bavaria Filmstudios, mit welchen Tricks für Kino und Fernsehen gearbeitet wird. Und einige landen dann auch noch selbst vor der Kamera

Manche Tipps sind nur in ganz wenigen Lebenslagen wirklich zu gebrauchen. Zum Beispiel folgender: „Sollte Ihnen übel werden, schließen Sie bitte einfach die Augen.“ Das dürfte nur selten wirken, aber im „4D-Erlebniskino“ in der Bavaria Filmstadt in München sollte man es im Hinterkopf behalten. „Lissi auf wilder Kaiserfahrt“ heißt der Film, der dort gezeigt wird, und während man eine animierte und tatsächlich sehr wilde Snowboard-Fahrt verfolgt, hat man das Gefühl, mittendrin zu sein: Die Bänke, auf denen man sitzt, schütteln einen ordentlich durch. Das sorgt allerdings nicht dafür, dass einem übel werden kann, sondern die schnellen Bilder in 3D, wie eine Mitarbeiterin der Filmstadt erklärt. Daher hilft es tatsächlich, wenn man einfach die Augen schließt, im Falle eines Falles.

Übel wird an diesem Tag jedoch niemandem. RN-Leser Roland Altendorfer nimmt an der „wilden Kaiserfahrt“ trotzdem nicht teil. Er hat Rückenprobleme, das 4D-Kino sei nichts für ihn, sagt er. Dennoch freut er sich sehr, in der Filmstadt zu sein. „Wir hatten sowieso geplant, in diesem Jahr mal hierher zu kommen, die Fahrt war daher wie ein Geschenk für uns.“

Roland Altendorfer und seine Frau Elke sind zwei von insgesamt knapp 50 Lesern, die an diesem Tag mit den Rieser Nachrichten auf Leserfahrt in die Filmstadt unterwegs sind. Sie hatten beim RN-Gewinnspiel gewonnen und erleben nun, mit welchen Tricks für Kino und Fernsehen gearbeitet wird. Zum Beispiel, dass viele Szenen nicht an Originalschauplätzen gedreht werden, sondern im Studio vor einem blauen oder grünen Hintergrund. Die Schauspieler agieren im Studio, die Umgebung wird nachträglich in das Bild eingefügt. Oder, dass im Film „Das Boot“ kein einziges echtes U-Boot zu sehen ist, sondern dass ausschließlich mit Modellen gedreht wurde, von denen das längste ganze 67 Meter lang war.

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Die RN-Leser landen aber auch selbst vor der Kamera: Sie drehen kleine Sequenzen vor einem grünen Hintergrund, nachträglich wird eine spannende Szene daraus, in der es um eine nervenaufreibende Zugfahrt und einen Drachen geht. Die RN-Leser spielen Szenen nach, die an den Erfolgsfilm „(T)Raumschiff Surprise“ erinnern. Oder sie versuchen sich als Wettermoderator, dieses Mal vor einem „Bluescreen“, also dem blauen Hintergrund.

Besonders häufig steht Philipp Glaser vor der Kamera. Manchmal, weil er sich freiwillig meldet. Manchmal, weil ihn die Mitarbeiter der Filmstudios unter den Besuchern auswählen. Der 22-Jährige macht eigentlich nie bei Gewinnspielen mit, doch beim RN-Gewinnspiel machte er eine Ausnahme. „Es ist cool, dass man hier alles mitmachen kann“, sagt er. „Man fühlt sich fast wie ein Filmstar.“

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