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29.03.2009

Feuerwehr-Dach wird nicht vermietet

Wallerstein (RN) - Um regenerative Energien drehte sich die kurze öffentliche Sitzung des Wallersteiner Gemeinderats am Dienstagabend. Einmal ging es um den Antrag zur Vermietung der Dachfläche des Feuerwehrhauses in Birkhausen. Hier möchte ein Investor eine Photovoltaikanlage installieren. Allerdings ist die Dachfläche nicht sehr groß und der ökonomische Nutzen nach Ansicht des Gremiums deswegen nicht sehr hoch.

Zwar begrüße die Gemeinde generell den Ausbau regenerativer Energien, so Bürgermeister Joseph Mayer, doch habe man auch eine Verantwortung, was das Ortsbild angeht. Der Gemeinderat wog die Vor- und Nachteile ab und entschied sich gegen eine Vermietung der Dachfläche. Bürgermeister Mayer betonte, dass es sich dabei nicht um eine Grundsatzentscheidung sondern um eine Einzelfallentscheidung handele. Bei weniger Ortsbild prägenden Gebäuden sei die Installation einer Photovoltaikanlage durchaus denkbar.

Für den Betrieb einer Hackschnitzelanlage in Birkhausen, die per Wärmeleitung auch einige Anwesen im Ort versorgen will, hatte der Gemeinderat schon vor einiger Zeit grünes Licht gegeben.

Doch nun können die Wärmeleitungen nicht wie geplant in den Grünstreifen entlang der Straße verlegt werden, weil hier schon einige andere Leitungen verlaufen. Die Wärmeleitungen müssen daher im öffentlichen Straßenraum verlegt werden.

Feuerwehr-Dach wird nicht vermietet

Nutzungsvertrag

Der Gemeinderat hatte dagegen keine Einwendungen und beauftragte die Verwaltung mit den Betreibern einen Nutzungsvertrag abzuschließen, der ein Entgelt für die Nutzung des Straßenraumes beinhaltet. Dieser wird sich an bereits vorhandene Vereinbarungen in den Nachbargemeinden orientieren.

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