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11.04.2019

Feuerwehr im Mittelpunkt der Sitzung

Die Feuerwehr der Gemeinde Riesbürg hat eine neue Satzung und damit einige Neuerungen im Verein.

Die Satzung soll aktualisiert werden. Nun können auch jüngere Interessierte beitreten

Im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung stand die Riesbürger Feuerwehr. Konkret ging es um die Neufassung der Feuerwehrsatzung. Die bisherige stammt noch aus den 1990er Jahren. Bürgermeister Willibald Freihart wies darauf hin, dass die aktualisierte Fassung neben den Einsatzabteilungen Pflaumloch und Utzmemmingen auch die Altersabteilung sowie die Jugendfeuerwehr enthalte. Neu sei zudem ein Passus über eine mögliche Mitgliedschaft in der Wehr bereits ab dem 17. Lebensjahr.

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Zustimmung fand die Neukonzeption der Feuerwehr-Entschädigungssatzung, in der die finanziellen Zuwendungen für Einsätze, Fortbildungen und weitere Dienste geregelt sind. In einer dritten Satzung, die ebenfalls einmütig angenommen wurde, ist der Kostenersatz pro Stunde für die geleisteten Einsätze der Riesbürger Wehr festgelegt. Diese Sätze gelten für alle Einsätze, außer zur Brandbekämpfung und zur Rettung von Menschenleben und werden entsprechend in Rechnung gestellt. Beispiel: Für das Auspumpen von vollgelaufenen Kellern. Rathauschef Freihart gab zu bedenken, dass die Entschädigungen nach Überschreiten eines Freibetrages steuerpflichtig würden.

Außerdem wurde über das große Problem mit Wasserverlusten der Gemeinde gesprochen. Bürgermeister Freihart bezifferte diese auf etwa 25000 Kubikmeter im vergangenen Jahr, verteilt auf alle drei Ortsteile. Dies entspreche rund 20 Prozent der Gesamtmenge. Freihart äußerte die Vermutung, dass das Leitungsnetz eine Reihe kleinerer Schäden aufweise. Zur genaueren Überwachung des Netzes sollen zeitnah Sensoren eingebaut werden, um genauere Erkenntnisse zu erhalten und gegebenenfalls weitere Maßnahmen zu ergreifen.

Enttäuscht zeigte sich Freihart von der Resonanz der Kinderferienbetreuung bei den Eltern. Bis dato gebe es lediglich drei Anmeldungen. Vor diesem Hintergrund schlage er vor, auf ein Betreuungsangebot während der Ferienzeit ganz zu verzichten, was auch die Gemeinderatsmitglieder so sahen.

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