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Einsatz in Oettingen

27.01.2020

Feuerwehr rettet Schaf aus der eiskalten Wörnitz

Gerettet: Ein steiler Abhang ist einem Schaf in Oettingen am Wochenende zum Verhängnis geworden. Die Feuerwehr rettete das Tier.
Foto: Petra Wagner

Plus Viele Spaziergänger beobachten die Rettung aus dem kalten Wasser. So lief der Einsatz in Oettingen ab.

Die Oettinger Feuerwehr hat am Wochenende ein Schaf aus einer misslichen Lage befreit. Bürgermeisterin Petra Wagner zeigte sich am Sonntag im Internet über das soziale Netzwerk Facebook erfreut und dankbar, dass die Helfer diesen Einsatz nach gut einer halben Stunde so erfolgreich beenden und das Tier aus dem kalten Wasser der Wörnitz bergen konnten.

Tier in Gefahr: Einsatzkräfte retten Schaf in Oettingen

Sie schrieb: „Da hat ein Schaf richtig Schwein gehabt. Die Feuerwehr hat heute Nachmittag ein Schaf aus der Wörnitz gerettet. Dank der Feuerwehr ist alles gutgegangen. Ihr seid einfach Spitze!“ In einigen Bildern hat sie den Einsatz dokumentiert. Feuerwehrmänner sowie Wagners Sohn Andreas und Ehemann Hubert sind darauf zu sehen, die kurz vor den Einsatzkräften an der Unglücksstelle waren. Die Männer halten sich gegenseitig fest, um nicht selbst in die Wörnitz zu fallen.

Das zottelige Tier liegt währenddessen bereits ruhig im Laub, nicht mehr im Wasser. Ein Spaziergänger habe das Tier in der Wörnitz entdeckt, sagt Oettingens Feuerwehrkommandant Daniel Härtle. Petra Wagner erzählt, dass der Passant sie angerufen habe und sagte: „Du Petra, do is a Schaf drin und kommt nicht mehr aus der Wenz.“ Das Schaf gehöre zu einer Herde, die in der Nähe des Ufers war. Härtle vermutet, dass das Tier entweder abgerutscht oder das Ufer einfach heruntergegangen ist. Jedenfalls schaffte es den Weg nach oben nicht mehr ohne Hilfe – zu steil der Aufstieg. Immer wieder soll es ins Wasser gefallen sein.

Viele Spaziergänger verfolgen die Rettung des Schafs in Oettingen

Die Einsatzkräfte hätten in etwa zehn Minuten gebraucht, um das Tier nach oben zu hieven. Über die schnelle Bergung zeigte sich die Bürgermeisterin ebenfalls erstaunt. Die Helfer bildeten eine Kette, um nicht abzurutschen, vier Männer hielten das Schaf, das keinerlei Schäden von seinem Bad in der Wörnitz davongetragen haben soll.

Die Wasserrettung des ausgebüxten Schafs verfolgten viele Spaziergänger von der Wörnitzbrücke, die hin zur Halbinsel führt. Schon nach wenigen Sekunden soll das Tier wieder bei Kräften gewesen sein.

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